Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Die nicht arbeiten wollen. Zur historischen Epistemologie des Sozialen

30. Juni 2008

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Bernhard Kleeberg

Vor dem Hintergrund der im 19. Jahrhundert gängigen Unterscheidung zwischen unverdienter und verdienter Armut beschäftigt sich die Antrittsvorlesung mit einem zentralen Aspekt von Kleebergs laufenden Forschungen zur Geschichte des Konzepts des steigenden Lebensstandards: der Frage nach der Entstehung struktureller Erklärungen und Lösungsansätze der sozialen Integration. Mit dem Verweis auf „soziale Fakten“ führen diese Erklärungsmuster eine epistemologische Kategorie ins Feld, die für das sich herausbildende Selbstverständnis des modernen wissenschaftlichen Zugangs zum Sozialen zentral ist.

Im Vortrag wird dies anhand des Beispiels des britischen Journalisten und Schriftstellers Henry Mayhew nachgezeichnet.

Kurzbiografie

Bernhard Kleeberg ist seit dem Wintersemester 2007 Juniorprofessur für Wissenschaftsgeschichte der Geistes- und Sozialwissenschaften im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und am „International Graduate Centre for the Study of Culture“ der Justus-Liebig-Universität Gießen, lehrte und forschte an der Universität St. Gallen und der London School of Economics.
Mehr über Bernhard Kleeberg
Über die Juniorprofessur

30. Juni 2008, 20 Uhr c.t.
Universität Konstanz, Hörsaal A 703

Kontakt

Veronika Weißer
Tel. 07531 88-4954
E-Mail veronika.weisser[at]uni-konstanz.de


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