Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Decolonising the Mind. Von Robert Heinze

16. Dezember 2008

Nationalismus und nation building im Rundfunk in Namibia und Sambia

In: Archiv für Sozialgeschichte 48 (2008), S. 295-316.

Anhand zweier Beispiele – Namibia und Sambia – wird die Vermittlung eines afrikanischen Nationalismus untersucht, der sich nach der Unabhängigkeit in Bemühungen zum nation building niederschlug. Das Radio nahm (und nimmt) als wichtigstes Massenmedium in afrikanischen Staaten dabei insofern eine zentrale Rolle ein, als die jeweiligen Ideologien über dieses Medium an eine Bevölkerung übermittelt werden sollten.
Im Beitrag werden nicht nur die jeweiligen Politiken analysiert, sondern auch die Rolle und Eigenwahrnehmung der Journalisten/innen und die Programme selbst. Die Widersprüche zwischen gewünschter Politik, vorhandener Infrastruktur, Vorstellungen der Journalisten/innen und den Hörerwünschen machten die Vermittlung nationalistischer Politik sowie die Herstellung eines virtuellen nationalen Raumes im Radio zu komplexen Prozessen, die nicht immer gelingen konnten. (Abstract)

Robert Heinze ist Doktorand in der Nachwuchsgruppe „Dynamik transnationalen Handelns“, die dem Cluster assoziiert ist.


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