Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Anarchie und Weltrecht. Das Deutsche Reich und die Institutionen der Weltwirtschaft 1890–1930. Von Niels P. Petersson

10. August 2009

Cover

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2009 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Band 183).
Zitation

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden im Zuge der „ersten Globalisierung“ zunehmend enger integrierte Weltmärkte. Welche Mechanismen, Akteure und Probleme spielten bei der Globalisierung wirtschaftlicher und wirtschaftsrechtlicher Normen eine Rolle? Welche Möglichkeiten der Institutionalisierung internationaler Wirtschaftsbeziehungen gab es?
Petersson untersucht am Beispiel des Deutschen Reichs nach 1890 die rechtliche Absicherung des internationalen Verkehrs und die Anstrengungen der Akteure, für den globalen Handel und Kapitalverkehr stabile Rahmenbedingungen zu schaffen. (Verlag)

Peterssons Buch ist von einer souveränen Kenntnis der komplexen wirtschafts- und rechtshistorischen Materie getragen, aus der er eine spannende Geschichte destilliert. [...] Peterssons kluges Buch warnt eindringlich davor, eine im Moment einigermaßen erfolgreiche Ordnung mit einer dauerhaft global institutionalisierten zu verwechseln.
(Andreas Fahrmeir in H-Soz-u-Kult)

PD Dr. Niels P. Petersson war bis Dezember 2008 Wissenschaftlicher Koordinator für den wissenschaftlichen Nachwuchs und das Doktorandenkolleg „Zeitkulturen“ am Exzellenzcluster.


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