Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Stromaufwärts. Von Michael F. Brown

15. Januar 2016

Cover

Das bewegte Leben eines Amazonasvolks
Aus dem Amerikanischen von Laura Su Bischoff
Paderborn: Konstanz University Press 2015
(ethno|graphien, 1)
Zitation

„Stromaufwärts ist nicht nur das sensible Porträt eines bemerkenswerten Amazonasvolks, das darum kämpft, sein Land und seine besondere Lebensweise zu behaupten. Das Buch ist auch die aufrichtige Auseinandersetzung eines begabten Autors mit der Frage, was es heute heißt, ›Feldforschung‹ zu betreiben. Michael Browns lebendige Hommage auf das Handwerk der Ethnologie eröffnet den Zugang zu einer Form des Wissens, die aufklärt und vielleicht sogar Hoffnung zu bringen vermag in widrigen Zeiten.“ Philippe Descola

Rezensionen

Ein Amazonasvolk wehrt sich. Rezension von Wera Reusch
WDR 3, 28. Dezember 2015

Wo Ehefrauen nicht nur mit Selbstmord drohen. Rezension von Karl-Heinz Kohl
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2015

Michael F. Brown, emeritierter Professor für Anthropologie und Lateinamerikastudien am Williams College (Williamstown, MA, USA), ist Präsident der School for Advanced Research, Santa Fe.

Über die Reihe

Die Reihe „Ethnographien“, deren erster Band nun vorliegt, wird herausgegeben von Thomas G. Kirsch, Michael Neumann, Dorothea E. Schulz und Marcus Twellmann.

Die „Ethnographien“ verstehen sich als Forum einer philosophy out of doors (Tim Ingold), die dort, wo sie gelingt, Wahrnehmung und Erfahrung von Wirklichkeit mit ergebnisoffener Begriffsarbeit verbindet. Angesichts einer Gegenwart, die sich den hergebrachten Theorien und Methoden kaum mehr erschließt, ist diese Form der Erkundung und Darstellung an der Tagesordnung. Die Reihe versammelt vor allem international renommierte Ethnographien in deutscher Erstübersetzung.

„In der Beschäftigung mit ethnographischen Darstellungen sind neuartige, vielfach überraschende Einsichten in Prozesse der Formierung von Sozialität und in unterschiedliche Erscheinungsformen kultureller Alterität zu gewinnen; diesem Ziel verschreibt sich die Reihe.
Die Reihe „Ethnographien“ soll ein Ort sein, an dem sich anschauliche ethnographische Narration und avancierte Theorie verbinden. Sie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die erzählerische Sichtbarmachung sozialer Ordnungen und kultureller Zusammenhänge unabdingbar für unser Verständnis einer Welt weitreichender Verflechtungen ist.“ (die Herausgeber/innen)


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