Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Inselklöster - Klosterinseln. Herausgegeben von Gabriela Signori

15. Juli 2019

Cover

Topographie und Toponymie einer monastischen Formation
Reihe: Studien zur Germania Sacra, Folge 9
Berlin: De Gruyter 2019
Zitation

Von Anbeginn an suchten die Mönche in Ost und West Orte als Wirkstätten aus, die auf unterschiedliche Art und Weise Grenzen zwischen Natur und Kultur markieren: die Wüste, Berge, Inseln. An die Stelle der Wüste, in die sich die ersten Mönche zurückzogen, trat alsbald das Meer, es wurde zur neuen Wüste des abendländischen Mönchtums. Und so zählen Klosterinseln neben Bergklöstern zum klösterlichen Grundbestand, auf den spätere Mönchsgenerationen aufbauten. Dieser besonderen Verbindung von Mönchtum und Natur im europäischen Vergleich geht der vorliegende Sammelband nach. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem religiösen Imaginarium und mithin der Toponymie und der Symbolik der Insellage, soweit sie in Gründungslegende, Geschichtsschreibung und Kartularen reflektiert werden. Der zweite Fragekomplex kreist um das monastische Ensemble, in welches das einzelne Inselkloster eingebettet ist. Sichtbar gemacht werden auf diese Weise teilweise weitgestreckte Verbindungslinien zwischen den Inseln und ihren Gründern und Stiftern. (Verlag)

Prof. Dr. Gabriela Signori ist Lehrstuhlinhaberin für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Konstanz mit Forschungsschwerpunkten unter anderem in der Sozialgeschichte des mittelalterlichen Mönchtums, der Frömmigkeits- und Geschlechtergeschichte.

Die Publikation entstand aus einer vom Cluster geförderten Tagung.


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