Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Asiatische Revolutionen. Von Sven Trakulhun

18. September 2017

Cover

Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600–1830)
Frankfurt/New York: Campus 2017
(Globalgeschichte, 29)
Zitation

Die politische Landkarte Asiens befand sich im 17. und 18. Jahrhundert in unruhiger, krisenhafter Bewegung. Vom Bosporus über Iran, von Nordindien und Südostasien bis nach China durchschritten die asiatischen Monarchien Phasen der staatlichen Umgestaltung und des dynastischen Niedergangs. Europäische Beobachter haben diese Revolutionen sehr genau verfolgt und beschrieben. Im Spiegel der Geschichte des „Orients“ wollte Europa sich selbst besser erkennen, indem es die eigenen politischen Erfahrungen immer wieder neu mit denen der „Anderen“ verglich.

Auf ungewöhnlich breiter Quellenbasis rekonstruiert dieses Buch die universalhistorische Erfassung Asiens als einen geistigen Aneignungsprozess, in dem europäische Revolutionsdiskurse und asiatische Geschichtsschreibung, geschichtsphilosophische Entwicklungsmodelle und Ideologien des Kolonialismus miteinander verwoben waren. (Verlag)

PD Dr. Sven Trakulhun ist Dozent und Projektleiter des DFG-Projekts „Religion und Selbstbehauptung“ an der Universität Konstanz. Er forscht zur europäischen Geschichte der Frühen Neuzeit, zur Geschichte Asiens, besonders Thailands und Südostasiens sowie zur Geschichte globaler Beziehungen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ hat das Erscheinen des vorliegenden Bandes gefördert.


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