Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Das beratene Selbst. Herausgegeben von Sabine Maasen, Jens Elberfeld, Pascal Eitler und Maik Tändler

30. November 2011

Cover

Zur Genealogie der Therapeutisierung in den ‚langen‘ Siebzigern. Bielefeld: transcript 2011.
Zitation

Orgasmusschwierigkeiten, Familienleben oder Personalführung – überall findet sich das Subjekt aufgefordert, unter Rückgriff auf ein hoch diversifiziertes Therapie- und Beratungsangebot an sich zu arbeiten, Kompetenzen zu entwickeln, Potenziale zu aktivieren. Doch wie erklärt sich der Aufstieg dieser Selbsttechnologien?
Aus genealogischer Perspektive gehen die sozial- und geschichtswissenschaftlichen Beiträge dieses Bandes der These nach, dass der „Psychoboom“ als eine der strukturellen Veränderungen „nach dem Boom“ in der Bundesrepublik Deutschland anzusehen ist – als Institutionalisierung einer „Krisenbewältigungsanstrengung“. (Verlag)

Prof. Dr. Sabine Maasen lehrt Wissenschaftsforschung/Wissenschaftssoziologie an der Universität Basel. Von Januar bis Juni 2011 war sie Kollegiatin des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz.


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