Universität KonstanzExzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Neuerscheinung: Tradition und Entfremdung. Herausgegeben von Mark Hengerer

5. März 2012

Die Lebenserinnerungen des jüdischen Privatdozenten Max Ungar (1850-1930). Innsbruck u.a.: Studienverlag 2011.

Max Ungar (1850 – 1930), Sohn eines Unternehmers und Enkel eines angesehenen Rabbiners, beschreibt in seinen hier vorgelegten Erinnerungen seine facettenreichen Lebenswelten: das jüdisch-orthodoxe Elternhaus und den Bruch mit diesem, das weltoffene Kleinstadtleben und seine gescheiterte Laufbahn als Mathematiker in Wien. Danach führte er einige Jahre erfolgreich den Familienbetrieb. Seine Grenzgänge zwischen Orthodoxie und Liberalismus, Zentrum und Peripherie, Lebensentwurf und Enttäuschung führten ihn ab den 1890er Jahren zum Rückzug in ein bürgerliches Familienleben als Privatgelehrter in Brünn. (Verlag)

Dr. Mark Hengerer ist wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Rudolf Schlögl am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Konstanz. Im Exzellenzcluster forschte er über Seehäfen im 18. Jahrhundert.


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