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		<title>Exc16 Aktuell</title>
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		<description>Aktuelles aus dem Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"</description>
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			<title>Exc16 Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 06 Feb 2020 18:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wir verabschieden uns in die Zukunft</title>
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			<description>Seit 2006 wurde er durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, Ende Oktober 2019...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit 2006 wurde er durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, Ende Oktober 2019 lief der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ aus. In diesen dreizehn Jahren forschten beinahe 500 Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die kulturellen Grundlagen von Integration und publizierten Aufsätze und Monographien. Der Exzellenzcluster hat eine lange Reihe von wissenschaftlichen und institutionellen Initiativen ergriffen und zum Erfolg geführt. Er unterstützte Studiengänge, betrieb Doktorandenkollegs zu unterschiedlichen Themen und richtete ein Kulturwissenschaftliches Kolleg ein, das zu einem international angesehenen Ort des wissenschaftlichen Freiraums und des produktiven Austausches zwischen Fellows aus aller Welt und Konstanzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurde. 
Der detaillierte Abschlussbericht für die DFG, dessen zentralen Abschnitte hier zum Download bereitstehen, informiert zusammen mit diesem fortan nicht mehr aktualisierten Internetauftritt über die wissenschaftlichen Ergebnisse und institutionellen Erfolge einer intensiven und konstruktiven Kooperation von Kolleginnen und Kollegen aller wissenschaftlichen Qualifikationsstufen aus fünf Fachbereichen. 
Diese Zusammenarbeit hat die Universität auf wesentlichen Feldern umgestaltet und vorangebracht. Der Exzellenzcluster konnte einen entscheidenden Beitrag für die Auszeichnung der Universität Konstanz als Exzellenzuniversität leisten. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Clusters, allen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihr Engagement und ihren hohen persönlichen Einsatz das wissenschaftliche Arbeiten und den interdisziplinären Austausch im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ so erfolgreich mitgestaltet haben, ist dafür herzlich zu danken.
Wir werden die Tradition der interdisziplinären Kooperation in einem neuen institutionellen Rahmen, mit neuen Themen und auch in neuer personeller Konstellation im <link https://www.uni-konstanz.de/forschen/forschungseinrichtungen/zentrum-fuer-kulturwissenschaftliche-forschung/ - external-link-new-window "zur Website">Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF)</link>&nbsp; fortsetzen.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis</title>
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			<description>Die Literaturwissenschaftlerin und ehemaliges Cluster-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Juliane Vogel ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Literaturwissenschaftlerin und ehemaliges Cluster-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Juliane Vogel ist mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Der Leibniz-Preis, verliehen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), ist der höchstdotierte und wichtigste deutsche Forschungspreis.</strong>
Prof. Dr. Juliane Vogel, Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, ist mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Dies gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Donnerstag, 5. Dezember 2019, bekannt. Juliane Vogel ist eine der bedeutendsten deutschen Dramenforscherinnen, deren disziplinübergreifende Arbeit durch die Verknüpfung von literarischen, kulturwissenschaftlichen und technischen Aspekten die Forschung an Universitäten im deutschen und nordamerikanischen Sprachraum maßgeblich beeinflusst hat. Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis gilt als wichtigster deutscher Forschungspreis. Er wird jährlich von der DFG vergeben und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.
Zu Juliane Vogels Forschungsschwerpunkten gehören neben den Grundlagen der europäischen Dramaturgie insbesondere Szenografien des Dramas im historischen Kontext und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Drama und Oper des 18. und 20. Jahrhunderts, das Theater der Avantgarde, Schneiden und Schreiben in den Texten der Moderne sowie die Faktografie.
„Was mich an der Arbeit mit und an den Dramen aller Epochen von der Antike bis zur Gegenwart fasziniert ist der Gedanke des Auftritts. Dabei geht es zum einen um Fragen der Choreographie und räumlichen Bühnenordnung, um Schrittfolgen und Formen der körperlichen Präsenz, mit einem Wort um die Grundelemente einer dramatischen Szene“, schildert Juliane Vogel. „Diese ‚Auftrittsprotokolle‘, wie ich es nenne, verbinden aber gleichzeitig die Welt der Oper und des Dramas mit der Sphäre der Polis, des Herrscherhofes, der bürgerlichen Öffentlichkeit oder des Hauses. Damit sind sie auch aus kulturwissenschaftlicher – teilweise sogar aus anthropologischer Sicht – von Bedeutung“, so Vogel weiter. „Ich danke der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Auszeichnung mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Diesen renommierten Forschungspreis zu erhalten ist eine große Ehre und ein Ansporn, meine Forschung auf diesen Gebieten auch auf internationaler Ebene noch weiter zu vertiefen.“
<strong>Literaturwissenschaftlerin mit Strahlkraft nach innen und außen</strong>
„Mit Juliane Vogel wurde eine herausragende Wissenschaftlerin mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet, die mit enormer analytischer Kraft und Sinn für ästhetische Details kulturelle Vorgänge erschließt. Ich gratuliere ihr im Namen der gesamten Universität Konstanz und danke ihr für ihr großes Engagement“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Konstanz, und führt weiter aus: „Juliane Vogels Arbeit hat die Dramenforschung sowohl hierzulande als auch in den USA geprägt und belebt diese auch weiterhin. Darüber hinaus zeichnet sie sich in besonderer Weise durch ihr Engagement für den Forschungsschwerpunkt Kulturwissenschaften an der Universität Konstanz aus, so etwa als Vorstandsmitglied des Konstanzer Exzellenzclusters ‚Kulturelle Grundlagen von Integration‘ (2006-2019), der Pionierarbeit auf dem Gebiet der kulturwissenschaftlichen Forschung betrieben hat.“
<strong>Zur Person</strong>
 Juliane Vogel wurde 1987 in Wien promoviert. Von 1989 bis 2007 war sie dort Assistentin, später Assistenzprofessorin und Außerordentliche Professorin. Auf verschiedene akademische Auslandsaufenthalte folgte 2001 die Habilitation auf dem Gebiet der Tragödie des 19. Jahrhunderts. Nach Forschungsaufenthalten am IFK Wien und an der University of California in Berkeley wurde sie 2007 auf die Professur für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz berufen. In den Jahren 2003 und 2004 war Juliane Vogel Gastprofessorin an der Ludwig Maximilian Universität München, von 2007 bis 2011 nahm sie regelmäßig Gastprofessuren in Princeton wahr sowie seit 2014 regelmäßig an der University of Chicago. Im Jahr 2018/2019 war Juliane Vogel Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
<strong>Faktenübersicht:</strong>
<ul><li>Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020 für Prof. Dr. Juliane Vogel, Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz.</li><li>Wichtigster deutscher Forschungspreis, verliehen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dotiert mit 2,5 Millionen Euro.</li><li>Juliane Vogel gehört zu den bedeutendsten Dramenforscherinnen Deutschlands, deren Arbeit die Forschung an Universitäten im In- und Ausland maßgeblich geprägt hat.</li><li>Ihre Forschungsinteressen umfassen neben den Grundlagen der europäischen Dramaturgie unter anderem auch Szenografien des Dramas im historischen Kontext und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Drama und Oper des 18. und 20. Jahrhunderts und das Theater der Avantgarde. Juliane Vogels übergeordnetes Interesse gilt dem Begriff des Auftritts, der durch den performativen Brückenschlag zwischen Drama und Wirklichkeit Aufschluss über das Selbstverständnis verschiedenster Epochen gibt.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Dec 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forschungsinitiative &quot;Travelling Forms&quot; erhält Förderung von NOMIS</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Ab Oktober 2020 fördert die Schweizer NOMIS Foundation das interdisziplinäre Projekt &quot;Travelling...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ab Oktober 2020 fördert die Schweizer NOMIS Foundation das interdisziplinäre Projekt „Travelling Forms“ für vier Jahre. ProfessorInnen und ehemalige Mitarbeitende des Konstanzer Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen der Integration“ beantragten die Initiative.
&quot;Travelling Forms&quot; ist aus einer Zusammenarbeit der Literaturwissenschaftler*innen Prof. Dr. Juliane Vogel, Prof. Dr. Christina Wald und Dr. Marcus Twellmann sowie dem Ethnologen Prof. Dr. Thomas G. Kirsch hervorgegangen. Es verbindet literaturwissenschaftliche und anthropologische Perspektiven auf die Mobilität kultureller Formen in Vergangenheit und Gegenwart. Auf der Grundlage materialbasierter Untersuchungen will es den kulturwissenschaftlichen Grundbegriff der &quot;Form&quot; weiterentwickeln. Zwei Postgraduierte und ein*e Koordinator*in werden die Teilprojekte im Austausch mit den Projektleitenden und mit Unterstützung durch auswärtige Gäste bearbeiten. Gemeinsam mit der NOMIS Foundation, die unter anderem einen Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Grundlagenbereich hat, wird die Projektgruppe außerdem Möglichkeiten zu einer Intensivierung der Kooperation zwischen Kultur- und Naturwissenschaften erkunden.

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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Making Peace in an Age of War. Von Mark Hengerer</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Emperor Ferdinand III (1608–1657)
Englische Übersetzung von &quot;Kaiser Ferdinand III. (1608–1657)....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Emperor Ferdinand III (1608–1657)<br />Englische Übersetzung von &quot;Kaiser Ferdinand III. (1608–1657). Eine Biographie&quot; (Wien: Böhlau 2012)<br />West Lafayette, Indiana: Purdue University Press 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47595 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>This English-language translation of Mark Hengerer's Kaiser Ferdinand III: 1608–1657 Eine Biographie&quot; is based on an analysis of the weekly reports sent by the papal nuncio's office to the Vatican. These reports give detailed information about the daily whereabouts of the dynasty, courtiers, and foreign visitors, and they contain the gossip of the court in addition to weekly analysis of some political problems. This material enabled the author to report on daily life of the dynasty and to analyze the circumstances under which policy was made, which has led to a balance between the personality of Ferdinand III and the problems with which he dealt. In this biography, Hengerer provides answers to the question: Why did it take the emperor more than ten years to end a devastating war, the traumatizing effects of which on central Europe lasted into the twentieth century, particularly since there was no hope of victory against his foreign adversaries from the very moment he came into power? (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Mark Hengerer</strong> ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte Westeuropas in der Frühen Neuzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; forschte er über Seehäfen im 18. Jahrhundert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Fotografiegeschichte der Abstraktion. Von Kathrin Schönegg</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Köln: Walther König 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Köln: Walther König 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47442 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Das Buch durchmißt&nbsp;die Photographiegeschichte nach der Abstraktion: Von den experimentellen Anfängen des Mediums in den 1830er Jahren über (pseudo)wissenschaftliche, angewandte und künstlerische Kontexte bis hin zur Digitalisierung heutiger Tage. Es hält der Vereinnahmung des Phänomens durch die Kunsttheorie eine Geschichte der Abstraktion entgegen, die der photographischen Materialität und Medialität jenseits und diesseits der Abbildlichkeit Rechnung trägt. Mit diesem &quot;Grundlagenwerk zur Bild- und Diskursgeschichte photographischer Abstraktion&quot; (Deutsche Gesellschaft für Photographie) rührt Kathrin Schönegg an die Grundfeste des Photographischen und wirft ein neues Licht auf die Einbindung der Photographie in den ästhetischen Diskurs. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Kathrin Schönegg</strong> promovierte an der Universität Konstanz und ist unter anderem als Kuratorin im Ausstellungshaus für Fotografie C/O Berlin tätig. Der Druck dieser Dissertationsarbeit wurde vom Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Friedensnobelpreis 2019 aus ethnologischer Perspektive</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Äthiopiens Premierminister Dr. Abiy Ahmed geht einher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Äthiopiens Premierminister Dr. Abiy Ahmed geht einher mit der Aufforderung, bei aktuellen Gewalttaten gegen die ethnischen Minderheiten Äthiopiens einzugreifen. 
Ein Wissenschaftlerteam bestehend aus Felix Girke von der Universität Konstanz und Jed Stevenson von der Durham University setzt sich in&nbsp;einem Artikel in der britischen Tageszeitung&nbsp;&quot;The Guardian&quot;&nbsp;mit der Entscheidung, den Friedensnobelpreis in diesem Jahr an den äthiopischen Premierminister zu vergeben,&nbsp;auseinander.&nbsp;Dr.&nbsp;Girke&nbsp;ist Ethnologe und habilitiert an der Universität Konstanz. Zudem war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;. Seine Forschung über Äthiopien und Myanmar, insbesondere das Forschungsprojekt „Heritageization in Myanmar. Eine ethnologische Studie zu Identifikation und Kulturerbe“, wurde vom Cluster gefördert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Edward (Jed) Stevenson, Assistant Professor of Anthropology an der Durham University in Großbritannien,&nbsp;erörtet Felix Girke in dem am 21. Oktober erschienenen Artikel, wie die Verleihung des Friedensnobelpreises an Dr. Abiy Ahmed aus ethnologischer Perspektive zu bewerten ist.
&quot;Fast im Alleingang schien Dr. Abiy die Zuversicht der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen wieder herzustellen. Nicht nur in Addis Abeba, sondern auch in Provinzstädten, an Verwaltungsposten und an Truck-Stops im ganzen Land wurden Poster und T-Shirts mit seinem Abbild zur Schau gestellt, oft verbunden mit dem amharischen Ausdruck <em>andinet</em>, Einheit. Nach einem Attentatsversuch gegen ihn im Juni 2018 beeindruckte er die Öffentlichkeit mit Aufrufen zur Versöhnung und Brüderlichkeit&quot;, schreiben Girke und Stevenson zur Überzeugungskraft des Premierministers, der neben der Wiederaufnahme der politischen Beziehungen zum Nachbarland Eritrea auch bei internen Konflikten Erfolge erzielen konnte.
Kritisch wird dann&nbsp;im Artikel dargelegt, wie ethnische Minderheiten in Äthiopien auch von Regierungskräften&nbsp;weiterhin systematisch&nbsp;verdrängt und misshandelt werden:&nbsp;&quot;Die 'Abiy-Manie' wurde jedoch bald von neuen Konflikten erschüttert. Das System des ethnischen Föderalismus war einst als Weg ersonnen worden, das vielgestaltige Bündnis von Gruppen, die gegen das Regime von Mengistu Haile-Mariam gekämpft hatten, zu einen. Es hatte die gegenseitige Annäherung von Menschen gefördert, jedoch nicht ohne Kosten: Diejenigen, die sich auf der falschen Seite einer ethnisch definierten Grenze wiederfanden, wie die Gedeo in Oromia, wurden von einer neuen Welle an <link https://www.theguardian.com/global-development/2019/mar/14/shadow-falls-over-ethiopia-reforms-warnings-of-crisis-ignored-abiy-ahmed - external-link-new-window "Tom Gardner, Guardian, 14 Mar 2019">Gewalt heimgesucht</link>. Die daraus resultierenden Konflikte führten zu mehr <link http://www.internal-displacement.org/global-report/grid2019/ - external-link-new-window "IDMC Daten">Binnenflüchtlingen</link> in Äthiopien als in jedem anderen Land.&quot;
Girke und Stevenson sehen die Verleihung des Friedensnobelpreises an Dr. Abiy Ahmed daher als klare Aufforderung, &quot;noch energischer für Frieden und Gerechtigkeit zu streiten&quot; und stärker gegen die ungerechte Behandlung und Gewalt gegenüber ethnischen Minderheiten Äthiopiens vorzugehen.

<ul><li>zum vollständigen Artikel von Jed Stevenson und Felix Girke <link file:6600 - download "Initiates file download">(deutsche Version zum Download)</link></li><li>Link zum Artikel in <link https://www.theguardian.com/global-development/2019/oct/21/the-nobel-peace-prize-can-inspire-abiy-ahmed-to-new-heights-in-ethiopia - - "zum Artikel">&quot;The Guardian&quot;</link> vom 21. Oktober 2019</li></ul>



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			<category>Startseite</category>
			<category>Einblicke</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Leopardis Bilder. Herausgegeben von Barbara Kuhn und Michael Schwarze</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Immagini e immaginazione oder: Reflexionen von Bild und Bildlichkeit
Tübingen: Narr Francke...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Immagini e immaginazione oder: Reflexionen von Bild und Bildlichkeit<br />Tübingen: Narr Francke Attempto 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47316 - - "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Leopardis Werk setzt sich in vielen Facetten und in einer oft tastend-aphoristischen Denk- und Schreibweise mit Fragen von Bildlichkeit und Imagination auseinander. Dabei entsteht eine Gedankenmatrix, die der vorliegende Band über drei Zugänge entfaltet: Er geht Leopardis Ansätzen nach, die Phänomene Bild und Imagination in Canti, Operette morali und Zibaldone zu erfassen, untersucht Bildlichkeit und Visualität in einzelnen Texten Leopardis und beleuchtet den bis in die Gegenwart lebendigen Dialog mit Leopardischer Bildlichkeit in der Literatur vor allem des 20. Jahrhunderts. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Barbara Kuhn</strong> lehrt Romanistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen&nbsp;von Integration&quot; war sie mit ihrem Forschungsprojekt „Imaginarration. Ekphrasis und Ikonoklasmus“ vertreten.
<strong>Prof. Dr. Michael Schwarze</strong> hat den Lehrstuhl für Romanische Literaturen mit Schwerpunkt Italienische Literatur an der Universität Konstanz inne. Zudem ist er Sprecher des Vorstands der &quot;Binational School of Education&quot; (BiSe).
Der Druck dieses Sammelbands wurde vom Cluster gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Theorien der Empathie. Von Susanne Schmetkamp</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>zur Einführung
Hamburg: Junius 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[zur Einführung<br />Hamburg: Junius 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47301 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Der Begriff der Empathie steht seit knapp drei Jahrzehnten im Fokus philosophischer, neurowissenschaftlicher, psychologischer sowie literatur-, film-, und musikwissenschaftlicher Forschung, wobei das Interesse an der Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie immens zugenommen hat, seit die &quot;Spiegelneuronen&quot; in den 1990er Jahren zu großer, wenngleich nicht unumstrittener Popularität gelangt sind: Empathie gilt seitdem als Schlüsselfähigkeit zum Verstehen mentaler Vorgänge anderer oder zum Mitfühlen mit anderen Lebewesen. Diese Einführung widmet sich dem Phänomen aus historischer und systematischer Perspektive, die Darstellung reicht von Adam Smith über Edith Stein bis zu gegenwärtigen Theorien und setzt sich mit Theorien der sozialen Kognition, der ästhetischen Perspektiveneinnahme und der Ethik auseinander. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Susanne Schmetkamp</strong> war von Oktober 2018 bis Juni 2019 Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz mit dem Forschungsprojekt &quot;Empathie und Antipathie. Von der Perspektiveneinnahme zur Aufmerksamkeitsverweigerung&quot;.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Dag Hammarskjöld, the United Nations and the Decolonisation of Africa. Von Henning Melber</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>London: Hurst Publishers 2019
Oxford: Oxford University Press 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[London: Hurst Publishers 2019<br />Oxford: Oxford University Press 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46830 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>In 1953 Dag Hammarskjöld became the second Secretary-General of the United Nations&nbsp;- the highest international civil servant. Before his mission was cut short by a 1961 plane crash in then Northern Rhodesia (Zambia), he used his office to act on the basis of anti-hegemonic values, including solidarity and recognition of otherness. The dubious circumstances of Hammarskjöld's death have received much attention, including a new official investigation, but have perhaps overshadowed his diplomatic legacy - one that has often been hotly contested.<br /><br />Henning Melber explores the years of African decolonisation during which Hammarskjöld was in office, investigating the scope and limits of his influence within the context of global governance. He paints a picture of a man with strong guiding principles, but limited room for manoeuvre, colliding with the essential interests of the big powers as the 'wind of change' blew over the African continent. His book is a critical contribution to the study of international politics and the role of the UN in the Cold War. It is also a tribute to the achievements of a cosmopolitan Swede. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Henning Melber</strong>&nbsp;ist Director Emeritus&nbsp;der schwedischen Dag-Hammarskjöld-Stiftung und Senior Research Fellow am Institute of Commonwealth Studies der University of London. Er war mehrfach zu Gast im Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz, zuletzt von April bis Mai 2018.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Der Mensch in Gesellschaft. Herausgegeben von Michael Hohlstein, Rudolf Schlögl und Isabelle Schürch</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zur Vorgeschichte des modernen Subjekts in der Frühen Neuzeit
Paderborn: Schöningh 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Vorgeschichte des modernen Subjekts in der Frühen Neuzeit<br />Paderborn: Schöningh 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45441 - - "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Die Gesellschaft der Moderne und noch der Postmoderne imaginiert sich den Menschen als &quot;Subjekt&quot;. Vernunft, Willen und Reflexivität sind ihr die Grundlagen für seine Zerrissenheit, aber auch seine Singularität oder seine unternehmende Dynamik.<br />Der vorliegende Band untersucht den Ursprung der dauerhaften Karriere des Subjekts in der Frühen Neuzeit. In diesen Jahrhunderten entwickelte sich aus dem beseelten Menschen des Christentums ein sich mit Sinnen und Verstand in der Welt orientierendes Wesen. Der Band zeigt, dass der Mensch als Subjekt adressierbar wurde nicht nur, weil eine entsprechende Semantik verfügbar war, sondern auch, weil neu entstandene soziale Strukturen ihn darauf vorbereiteten. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Michael Hohlstein</strong> ist Geschichtswissenschaftler mit einem Forschungsschwerpunkt im Bereich der Kloster- und Ordensgeschichte.&nbsp;Von 2013 bis 2019 war er&nbsp;wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;.
<strong>Prof. Dr. Rudolf Schlögl</strong>&nbsp;ist Inhaber der Professur für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) an der Universität Konstanz. Er ist maßgeblich beteiligter Wissenschaftler und Sprecher des Exzellenzclusters.
<strong>Dr. Isabelle Schürch</strong>&nbsp;war Forschende&nbsp;am Lehrstuhl von&nbsp; Prof. Dr. Schlögl in Konstanz. Sie ist am Historischen Institut (Mittelalterliche Geschichte) der Universität Bern tätig.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zur Mitgliedschaft: Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF)</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Ab sofort sind promovierte Wissenschaftler*innen der Universität Konstanz im Bereich der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ab sofort sind promovierte Wissenschaftler*innen der Universität Konstanz im Bereich der Kulturwissenschaften zur Mitgliedschaft im neuen Forschungszentrum eingeladen.
Im Zuge der Konstituierung eines Plenums, welches in einer ersten Sitzung am 27. November das zukünftige Direktorium wählen wird, sind&nbsp;promovierte Mitglieder der Universität Konstanz zur Mitgliedschaft im&nbsp;interdisziplinären Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF)&nbsp;eingeladen. Forschende, deren wissenschaftliche Projekte in den Bereich einer weit gefassten kulturwissenschaftlichen Forschung fallen und die sich am Zentrum beteiligen möchten, werden gebeten, <strong>bis zu</strong><strong>m</strong> <strong>31. Oktober 2019</strong> eine Skizze ihrer Vorarbeiten und Pläne auf 1-2 Seiten –&nbsp;auch in Stichpunkten – als pdf-Dokument an das Sekretariat Malte Drescher, Kerstin Kubalczyk (<link kerstin.kubalczyk@uni-konstanz.de - mail "Opens window for sending email">kerstin.kubalczyk@uni-konstanz.de</link>) zu senden.
Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF) wird als Nachfolgeorganisation zum Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; und seines Kulturwissenschaftlichen Kollegs als interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt an der Universität Konstanz eingerichtet. Nachdem die Förderung des Exzellenzclusters&nbsp; am 31. Oktober 2019 endet, soll das ZKF als Teil der Nachhaltigkeitsplanungen all jenen ein Forum bieten, die sich sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung widmen und durch ihre Forschungsarbeiten zum Gelingen von Einzel- und Verbundprojekten mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung beitragen. 
Die Satzung wurde bereits vom Senat verabschiedet und ist seit dem 20. August in Kraft. Die Bereitstellung der Mittel für das ZKF als Nachfolgeeinheit des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ erfolgt vorbehaltlich der erfolgreichen externen Evaluation und ist zunächst befristet bis zum 31.10.2026.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Sollbruchstellen des deutschen, europäischen und internationalen Flüchtlingsrechts. Von Daniel Thym</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Reihe: Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin, Band 197
Berlin: De Gruyter 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reihe: Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin, Band 197<br />Berlin: De Gruyter 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47013 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Daniel Thym verbindet politische Grundsatzfragen mit rechtstechnischen Einzelheiten, um auf einer mittleren Abstraktionsebene die zentralen Konstruktionsschwächen des deutschen, europäischen und internationalen Flüchtlingsrechts aufzuzeigen. Anhand aktueller Streitfragen zur Flüchtlingsdefinition, der Reiseroute sowie der internationalen Zusammenarbeit analysiert der Text mögliche Lösungen für eines der umstrittensten Themenfelder der Gegenwart. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Daniel Thym, LL.M.</strong> (London), hat den Lehrstuhl für öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht an der Universität Konstanz inne und ist Ko-Direktor des Forschungszentrums Ausländer- und Asylrecht (FZAA). Als Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz (April bis September 2016 und Oktober 2014 bis März 2015) forschte er zum Thema &quot;Migrant und Staatsverwaltung: Fremder – Kunde – Bürger?&quot;.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Eros - Wunde - Restauration. Von Anna-Lisa Dieter</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Stendhal und die Entstehung des Realismus
Reihe: Periplous - Münchener Studien zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stendhal und die Entstehung des Realismus<br />Reihe: Periplous - Münchener Studien zur Literaturwissenschaft<br />Paderborn: Wilhelm Fink 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/47015 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>1814 kehren die bourbonischen Könige nach Frankreich zurück, &quot;um die letzten Wunden der Revolution zu schließen&quot;. Stendhals literarisches Werk begehrt gegen diese Politik einer unmöglichen Wundheilung auf. Seine Romane untergraben den restaurativen Wunsch nach Vergessen und der Wiederherstellung einer alten politischen Ordnung. Sie halten die revolutionären Wunden offen.<br /><br />In seinem realistischen Projekt verdichtet Stendhal das politische Scheitern der Restauration und verschiebt es in sexuelle Phantasmen. Weibliches Begehren trifft auf kastrierte Männlichkeit. Anna-Lisa Dieter zeichnet diese Dynamik in Lektüren der beiden Restaurationsromane <em>Armance </em>und <em>Le Rouge et le Noir</em> nach. Realistische Poetik entsteht aus der Abwehr der Restauration. Die Restauration tritt aus dem langen Schatten der Revolution heraus und erweist sich als Schlüsselepoche der französischen Literatur im 19. Jahrhundert.&nbsp;(Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Anna-Lisa Dieter</strong> ist promovierte Romanistin und war von 2015 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Exzellenzclusters &quot;Kulturelle Grundlagen für Integration&quot;. Die vorliegende Publikation wurde vom Cluster gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Resignification of Borders. Herausgegeben von Nina Frieß und Konstantin Kaminskij</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Eurasianism and the Russian World
Reihe: Ost-West-Express. Kultur und Übersetzung, Band...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eurasianism and the Russian World<br />Reihe: Ost-West-Express. Kultur und Übersetzung, Band 37<br />Berlin: Frank &amp; Timme 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46804 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Eurasianism has proved to be an unexpectedly diverse and highly self-reflexive concept. By transforming the way we describe the Eurasian landmass, it also resignifies our field of studies and its disciplinary boundaries. In this process, Eurasianism itself is subject to a constant resignification. The present volume builds on this notion while pursuing an innovative approach to Eurasianism. The authors advance the well-established positions that view Eurasianism as a historical intellectual movement or as an ideology of Russian neo-Imperialism, and proceed to unpack an innovative vision of Eurasianism as a process of renegotiating cultural values and identity narratives - in and beyond Russia. This procedural approach provides deeper insight into the operationality of the identity narratives and shifting semantics of Eurasianism in its relation to the Russian World. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Nina Frieß</strong> studierte Politikwissenschaften und Slavistik. Sie ist&nbsp;wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin.
<strong>Dr. Konstantin Kaminskij</strong> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Slavistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu&nbsp;Berlin. Er promovierte in&nbsp;der&nbsp;Konstanzer Slavistik&nbsp;und ist Gründer der 'Central Asia and Caucasus School for Ecological&nbsp;Education' (CACSEE).
Der Sammelband entstand im Zusammenhang mit einer Tagung des Exzellenzclusters &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; an der Universität Konstanz,&nbsp;zudem wurde&nbsp;das englische Lektorat des Bandes vom Cluster gefördert.

]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Wiedererfindung der Tradition. Von Klavdia Smola</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Russisch-jüdische Literatur der Gegenwart
Bausteine zur Slavischen Philologie und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Russisch-jüdische Literatur der Gegenwart<br />Bausteine zur Slavischen Philologie und Kulturgeschichte. Reihe A: Slavistische Forschungen - Band 088<br />Köln: Böhlau 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46693 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Der Kampf sowjetischer Juden um das Recht der Emigration nach Israel führte seit der zweiten Hälfte der 1960er Jahre zu einer jüdischen Kulturrenaissance im Raum des Inoffiziellen. Literatur, die aus der Feder nonkonformer jüdischer Intellektueller in Russland, Israel, Amerika und Deutschland entstand, schöpfte nun erneut aus den jüdischen und judaistischen Kulturquellen und nahm so den jüdischen &quot;cultural revival&quot; der postsowjetischen Periode bis in die Gegenwart vorweg. Diese Rückkehr förderte jedoch nicht nur Poetiken der Erinnerung und Rekonstruktion, sondern auch der imaginativen Subversion und des performativen Bruchs. Diese Studie erschließt das Phänomen der wiedererfundenen Tradition in der russisch-jüdischen Literatur seit den 1960er Jahren im Dialog mit aktuellen Kultur- und Literaturtheorien. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Klavdia Smola</strong> ist Inhaberin des Lehrstuhls für Slavische Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Von November 2017 bis August 2018 war sie Research&nbsp;Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz, wo sie zum Thema  „Kulturelle Gegenöffentlichkeit(en) in Russland: Von der späten Sowjetunion bis zur Gegenwart“ forschte.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Aug 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.). Herausgegeben von Cecilia Cristellon und Luise Schorn-Schütte</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Göttingen: V&amp;R unipress 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Göttingen: V&amp;R unipress<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46613 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Menschenwürde und Grundrechte werden häufig als Phänomen des 20. Jahrhunderts charakterisiert. Doch erstmals wurden diese Normen in Antike und frühem Christentum benannt und charakterisiert, wie dieser Band zeigt. Die Beiträge beschäftigen sich mit der Entwicklung der Grundrechte im Europa der Frühen Neuzeit und erörtern die Frage nach deren Bedeutung und Dimension aus theologischer, historischer und rechtshistorischer Perspektive. Ausgehend von Untersuchungen der juristischen und theologischen Dimension von Begriffen wie »Gewissen« oder »Gerechtigkeit« bietet der Band einen Einblick in die frühneuzeitliche Erfahrung von Grundrechten und in die auf Normenvielfalt innerhalb der christlichen Konfessionen und des Judentums beruhenden Praktiken, die bisweilen damit verbunden wurden. (Verlag)</blockquote>
<strong>PD Dr. Cecilia Cristellon</strong> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Sie war von Oktober 2015 bis September 2016 Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz mit dem Forschungsprojekt &quot;Die Römische Kurie, religiöse Minderheiten und die Steuerung der religiösen Pluralität im Spiegel der Übergangsriten: globale Herausforderungen und lokale Antworten (1500-1800)”<br /><br /><strong>Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte</strong> ist emeritierte Professorin für Neuere Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Aug 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Conflictual Aesthetics. Von Oliver Marchart</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Artistic Activism and the Public Sphere 
Berlin: Sternberg Press 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Artistic Activism and the Public Sphere<br />Berkin: Sternberg Press 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46612 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>A new wave of artistic activism has emerged in recent years in response to the ever-increasing dominance of authoritarian neoliberalism. Activist practices in the art field, however, have been around much longer. As Oliver Marchart claims, there has always been an activist undercurrent in art. In this book he traces trajectories of artistic activism in theater, dance, performance, and public art, and investigates the political potential of urbanism, curating, and “biennials of resistance.” What emerges is a conflictual aesthetics that does not conform with traditional approaches to the field and that activates the political potential of artistic practice. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Oliver Marchart</strong> ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Universität Wien. Von April bis August 2018 war er Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz, wo er zum Thema &quot;Präfiguration und Pre-enactments -&nbsp;Politische und künstlerische Aktionsformen der Zukunft im Jetzt&quot; forschte.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Nadar. Von Bernd Stiegler</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Bilder der Moderne
Köln: Walther König 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bilder der Moderne<br />Köln: Walther König 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46263 - external-link-new-window "zum bibiographischen Nachweis bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>&quot;Ich werde (...) nicht diesen recht ausgetretenen Pfaden von Baudelaires Moderne-Theorie ein weiteres Mal folgen, sondern vielmehr von den von Félix, Adrien und Paul (Nadar) angefertigten Photographien ausgehen, die auf sehr unterschiedliche Weise das 19. Jahrhundert mit seinen Verwerfungen und Umbrüchen, Visionen und Utopien darstellen und in Bilder bringen.&quot;- aus dem Vorwort <br /><br />Die Bilder Nadars entfalten eine Kulturgeschichte von Paris im 19. Jahrhundert: Wissenschaft und Weltausstellungen, Luftfahrt und Landwirtschaft, Haussmannisierung und Hermaphroditen, Tourismus und Theater - elegant und gut lesbar aufgeschrieben von Bernd Stiegler, Professor für Neuere deutsche Literatur im medialen Kontext an der Universität Konstanz. All das - und noch viel mehr - ist Gegenstand der Bilder. Nadar ist unser Cicerone für eine Reise durch das Paris der Moderne. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Bernd Stiegler</strong> hat einen Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur im medialen Kontext an der Universität Konstanz inne und forscht unter anderem zur Theorie und Geschichte der Fotografie. Er war Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz (Oktober 2017-Februar 2018, April-September 2012).]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Epiphanie der Form. Herausgegeben von Sabine Schneider und Juliane Vogel</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Goethes &quot;Pandora&quot; im Licht seiner Form- und Kulturkonzepte
Reihe: Ästhetik um 1800 (hg. von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Goethes &quot;Pandora&quot; im Licht seiner Form- und Kulturkonzepte<br />Reihe: Ästhetik um 1800 (hg. von Reinhard Wegner), Band 10<br />Göttingen: Wallstein 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46420 - external-link-new-window "zum bibliographischen Eintrag bei KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Goethes mythologisches Festspiel &quot;Pandora&quot; als geschichtsphilosophischer Versuch über die kulturstiftende Kraft der Form in der Moderne.<br />Die Autoren des vorliegenden Bandes legen neue, formanalytische und kultursemiotische Lektüren von Goethes 1808 entstandenem Festspiel &quot;Pandora&quot; vor. Sie beleuchten die vielfältigen Bezüge zu Goethes Spätwerk, das als Variation über die Epiphanie der Form lesbar wird.<br /><br />Aus dem Inhalt:<br />Eva Geulen: Entzug der Form in der Form<br />Johannes Grave: Goethes &quot;Pandora&quot; - Erscheinung und Entzug im Bild<br />Sabine Schneider: &quot;Allgemeines Fest beginnt&quot;. Morphologie der Kultur<br />David E. Wellbery: &quot;Pandora&quot;: Goethes Konstruktion einer Urgeschichte der Moderne<br />Cornelia Zumbusch: Fest und Flüssig. Liquidierungen der Form in Goethes &quot;Pandora&quot;<br />Ulrike Landfester: &quot;Neues freut mich nicht.&quot; Umdeutungsspiele in Goethes &quot;Pandora&quot;<br />Daniel Müller Nielaba: &quot;Sich selbst gefallend&quot; - Die Form der Epiphanie<br />Juliane Vogel: Pandoras Erscheinungsraum. Figuration in Goethes Festspiel<br />Ralf Simon: Schuldzusammenhang und relative Autonomie. Zu Goethes Kulturbegriff im Zusammenhang von &quot;Iphigenie&quot; und &quot;Pandora&quot;<br />Helmut J. Schneider: &quot;Geistiger Kunstverkehr&quot;: Zu Goethes Sammlungs- und Museumskonzeption (1798 bis 1817)<br />Gerhart v. Graevenitz: Goethes &quot;Pathosformel&quot;. Zur Phileros-Handlung in &quot;Pandora&quot; (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Sabine Schneider</strong> ist Lehrstuhlinhaberin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Sie forscht unter anderem zu Text-Bild Beziehungen von 1700 bis zur Gegenwart.&nbsp;
<strong>Prof. Dr. Juliane Vogel</strong> hält die Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart an der Universität Konstanz. Sie ist maßgeblich beteiligte Wissenschaftlerin im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen für Integration&quot;.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Inselklöster - Klosterinseln. Herausgegeben von Gabriela Signori</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Topographie und Toponymie einer monastischen Formation 
Reihe: Studien zur Germania Sacra, Folge 9...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Topographie und Toponymie einer monastischen Formation <br />Reihe: Studien zur Germania Sacra, Folge 9 <br />Berlin: De Gruyter 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46210 - - "zum bibliographischen Eintrag in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Von Anbeginn an suchten die Mönche in Ost und West Orte als Wirkstätten aus, die auf unterschiedliche Art und Weise Grenzen zwischen Natur und Kultur markieren: die Wüste, Berge, Inseln. An die Stelle der Wüste, in die sich die ersten Mönche zurückzogen, trat alsbald das Meer, es wurde zur neuen Wüste des abendländischen Mönchtums. Und so zählen Klosterinseln neben Bergklöstern zum klösterlichen Grundbestand, auf den spätere Mönchsgenerationen aufbauten. Dieser besonderen Verbindung von Mönchtum und Natur im europäischen Vergleich geht der vorliegende Sammelband nach. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem religiösen Imaginarium und mithin der Toponymie und der Symbolik der Insellage, soweit sie in Gründungslegende, Geschichtsschreibung und Kartularen reflektiert werden. Der zweite Fragekomplex kreist um das monastische Ensemble, in welches das einzelne Inselkloster eingebettet ist. Sichtbar gemacht werden auf diese Weise teilweise weitgestreckte Verbindungslinien zwischen den Inseln und ihren Gründern und Stiftern. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Gabriela Signori</strong> ist Lehrstuhlinhaberin für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Konstanz mit Forschungsschwerpunkten unter anderem in der Sozialgeschichte des mittelalterlichen Mönchtums, der Frömmigkeits- und Geschlechtergeschichte.
Die Publikation entstand aus einer vom Cluster geförderten Tagung.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Objekte als Personen. Von Carlo Severi</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Eine Anthropologie des Zusammenspiels von Sehen und Glauben
Aus dem Französischen von Markus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Anthropologie des Zusammenspiels von Sehen und Glauben<br />Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek<br />Konstanz: Konstanz University Press 2019<br />(ethno|graphien, 5)<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46144 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Wir alle verkehren unwillkürlich mit leblosen Objekten, als wären sie menschliche Akteure. Für einen flüchtigen Moment kommt es uns so vor, als ob unsere Autos und Computer uns hören könnten. Aber unter welchen Bedingungen denken, sprechen, agieren oder reagieren unbelebte Objekte? Wann werden die Dinge um uns herum lebendig?<br /><br />Carlo Severi entwirft in seinem neuen Buch nichts Geringeres als eine Anthropologie des Denkens und der Wahrnehmung. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen stehen Formen kollektiver Imagination, die unbelebten Artefakten - Spielzeugen, Ritualstatuetten, Grabdenkmälern oder Kunstwerken - Handlungsmacht zuweisen. Dinge werden zu lebendigen Wesen, die auf den Menschen wirken und sein Handeln bestimmen.<br /><br />Die Moderne hat bekanntlich mit dem Primitivismus eine Ästhetik etabliert, die solche Objekte als Kunst betrachtet. Severi kehrt diese Blickrichtung um. Indem er jegliche Produktion von Bildern als soziale Tatsache betrachtet, die untrennbar mit der Ausübung des Denkens verbunden und damit universell ist, stellt er die etablierten Grenzen zwischen künstlerischem Diskurs und alltäglicher Praxis in Frage. Er entwickelt eine neue Theorie des Bilddenkens, die mit dem kulturellen Gedächtnis und dessen Wirklichkeitsmodellierung verbunden ist. Severis Grundannahme ist dabei so einleuchtend wie folgenreich: Das Zentrum einer Kultur bilden Strukturen der Wirklichkeitsdeutung, die an das Denken in Bildern geknüpft sind. Sie fundieren den Zusammenhang von Sehen und Glauben. Dieser Befund gilt auch für Gesellschaften, die sich als säkular begreifen. Die Anthropologie des Gedächtnisses, die Carlo Severi in seiner bahnbrechenden Studie Das Prinzip der Chimäre vorgelegt hat, wird mit diesem Buch zu einer allgemeinen Anthropologie des Denkens erweitert. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. </strong><strong>Carlo Severi</strong> ist Inhaber des Lehrstuhls für die Anthropologie des Gedächtnisses an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris und Forschungsleiter am Centre national de la recherche scientifique (CNRS). Bei Konstanz University Press erschien zuletzt &quot;Das Prinzip der Chimäre&quot;.
Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ hat das Erscheinen dieses Buches gefördert.
<h4>Über die Reihe</h4>
Die Reihe „Ethnographien“ wird herausgegeben von Thomas G. Kirsch, Michael Neumann, Dorothea E. Schulz und Marcus Twellmann.
Die „Ethnographien“ verstehen sich als Forum einer&nbsp;<em>philosophy out of doors</em>&nbsp;(Tim Ingold), die dort, wo sie gelingt, Wahrnehmung und Erfahrung von Wirklichkeit mit ergebnisoffener Begriffsarbeit verbindet. Angesichts einer Gegenwart, die sich den hergebrachten Theorien und Methoden kaum mehr erschließt, ist diese Form der Erkundung und Darstellung an der Tagesordnung. Die Reihe versammelt vor allem international renommierte Ethnographien in deutscher Erstübersetzung.
<blockquote>„In der Beschäftigung mit ethnographischen Darstellungen sind neuartige, vielfach überraschende Einsichten in Prozesse der Formierung von Sozialität und in unterschiedliche Erscheinungsformen kultureller Alterität zu gewinnen; diesem Ziel verschreibt sich die Reihe.<br />Die Reihe „Ethnographien“ soll ein Ort sein, an dem sich anschauliche ethnographische Narration und avancierte Theorie verbinden. Sie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die erzählerische Sichtbarmachung sozialer Ordnungen und kultureller Zusammenhänge unabdingbar für unser Verständnis einer Welt weitreichender Verflechtungen ist.“ (die Herausgeber/innen)</blockquote>]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tiere und Menschen - bewegt und bewegend</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Midissage zur Ausstellung &quot;Anima mundi&quot; der Exzellenzcluster und des Zukunftskollegs der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Tierwanderung und menschliche Migration fallen wissenschaftlich in die Zuständigkeit von ganz unterschiedlichen Disziplinen. Die Midissage zu George Butlers Ausstellung &quot;Anima mundi&quot; im Café der Universitätsbibliothek brachte sie zusammen: Biolog/innen, Soziolog/innen, Politikwissenschaftler/innen und Historiker/innen des Exzellenzclusters &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;, der beiden neuen Exzellenzcluster &quot;Collective Behaviour&quot; und &quot;Politics of Inequality&quot; sowie des Zukunftskollegs der Universität Konstanz. </p>
Der junge britische Illustrator George Butler, dessen Werke noch bis 12. Juli im Foyer des Cafés zu sehen sind, erklärt eingangs seine Motivation, sich mit dem Thema der Migration auseinanderzusetzen:
<blockquote>When we think of ‘migration’ we think of refugees in boats or swallows  on the wing. But not both. These drawings and maps propose that due to  the world we have created these issues can no longer be considered  separate. Whatever the reason – food, fear, better futures, love, shelter  or work – homo sapiens and other species move. Why should we be  intimidated by that? </blockquote>
Butler hat während der letzten zehn Jahre gerade an bürgerkriegszerstörten Orten oder in Flüchtlingscamps bewegende Szenen zu Papier gebracht, unter anderem im Gazastreifen, in Tadschikistan, Afghanistan, Myanmar, Syrien, Irak und jüngst im Jemen.
Auf seine Ausführungen folgten kurze Statements der Wissenschaftler/innen, allen voran eine Definition der Migrationen im Tierreich durch Gisela Kopp (Zukunftskolleg), zu denen Butler kommentierte, sie könnten so genauso auch auf menschliche Migration angewendet werden. Andreas Flack (Collective Behaviour) referierte über den Einfluss sozialer Interaktionen auf das Migrationsverhalten des Weißstorchs. Lorenz Wiese (né Neuberger), dessen Promotion über &quot;Refugees welcome? A comparison of German, Canadian and Australian experiences with contemporary migratory movements&quot; der Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; gefördert hatte, stellte die provokante Frage &quot;Treating human beings like animals?&quot;. Seine Ausführungen beendete er mit einem Appell an Migrationswissenschaftler/innen, über ihre Forschungsgegenstände nicht die von Leid und Diskriminierung betroffenen Menschen zu vergessen. 
Die Beiträge von Nihan Toprakkiran (Zukunftskolleg) darüber, wie emigrierte Wähler ihre politischen Bindungen aufrechterhalten, und Soziologin Claudia Diehl zu der Frage, ob die Religiosität von Migranten deren Integratoin beeinflusse, mündeten in eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum.
Zum <link https://streaming.uni-konstanz.de/neue-talks-und-events/migration/ - external-link-new-window Videomitschnitt>Videomitschnitt</link> der Veranstaltung]]></content:encoded>
			<category>Allgemeines</category>
			<category>Einblicke</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zehn Jahre &quot;Kulturelle Grundlagen Europas&quot;</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/5607.html</link>
			<description>Am 6. Juli 2019 feiert der Konstanzer Master-Studiengang „Kulturelle Grundlagen Europas&quot; sein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">#Teaser</p>
#restlicher Text 
#ggf. Fakten als bulleted list]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Einblicke</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kulturen Europas in einer multipolaren Welt</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Eröffnungsfeier des neuen Dr. K. H. Eberle-Forschungszentrums in Konstanz. Pressemitteilung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Eröffnungsfeier des neuen Dr. K. H. Eberle-Forschungszentrums in Konstanz</p>
Die Zukunft Europas steht 2019 im Zentrum öffentlicher Debatten. An   der Universität Konstanz wird mit dem Dr. K. H. Eberle-Forschungszentrum   „Kulturen Europas in einer multipolaren Welt“ eine neue   kulturwissenschaftliche Europa-Forschung initiiert. Das Zentrum,   ermöglicht durch den Preis der Dr. K. H. Eberle Stiftung, wird in Zeiten   eines welthistorischen Umbruchs neue Europa-Konzeptionen jenseits des   Eurozentrismus diskutieren und die Dynamik der Eigen- und Fremdbilder   Europas historisch und systematisch neu erforschen. Global ausgerichtet   dient es als Basis der Nachwuchsförderung und wird die internationalen,   insbesondere außereuropäischen Partnerschaften der Konstanzer   Kulturwissenschaften durch Einladungen von Fellows u.a. aus Südamerika,   Asien und Afrika verstärken. 
Am Freitag, 5. Juli 2019, wird das  neue Forschungszentrum mit einem  wissenschaftlichen Workshop im  Kulturwissenschaftlichen Kolleg und  einem anschließenden öffentlichen  Podiumsgespräch im Stadtzentrum  feierlich eröffnet. Nach dem  Eröffnungs-Workshop „Globale Imaginationen  Europas“ wird um 20 Uhr im  Foyer der Spiegelhalle das öffentliche  Podiumsgespräch &quot;Globale Bilder  Europas&quot; stattfinden. Auf dem Podium  werden Aleida Assmann (Universität  Konstanz), Albrecht Koschorke  (Universität Konstanz), Katharina  Piechocki (Harvard University) und  Carolina Pizarro (Universidad de  Santiago de Chile) miteinander  diskutieren. Die Moderation übernimmt  Johannes Bruggaier (Südkurier). 
Die Dr. K. H. Eberle Stiftung mit  Sitz in Lörrach lobt für  wissenschaftliche Vorhaben an der Universität  Konstanz, der Universität  Tübingen und der DHBW Lörrach einen jährlichen  Preis aus. Die  gestifteten Mittel werden auf Wunsch des Stifters stark   leistungsorientiert und im Wege eines Wettbewerbs vergeben. Sie sollen   der Initiierung zukunftsweisender, innovativer und mutiger   Forschungsvorhaben dienen und damit auch einen wichtigen Beitrag zur   wissenschaftlichen Profilbildung und damit der Weiterentwicklung der   Universität Konstanz leisten. Der Preis ist mit 500.000 Euro dotiert. 
<strong>Faktenübersicht:</strong>
<ul class="list"><li>Freitag, 5. Juli 2019, 20 Uhr: Öffentliches  Podiumsgespräch „Globale  Bilder Europas&quot;, Foyer der Spiegelhalle,  Hafenstraße 12, Konstanz, Der  Eintritt ist frei.</li><li>Podium: Prof.  Dr. Aleida Assmann (Universität Konstanz), Prof. Dr.  Albrecht Koschorke  (Universität Konstanz), Prof. Dr. Katharina Piechocki  (Harvard  University) und Dr. Carolina Pizarro (Universidad de Santiago  de Chile)  miteinander diskutieren. Die Moderation hat Johannes Bruggaier   (Südkurier)</li><li>Preis der Dr. K. H. Eberle Stiftung (Lörrach):  Initiierung  zukunftsweisender, innovativer und mutiger  Forschungsvorhaben an der  Universität Konstanz, Preisgeld 500.000 Euro</li><li>Interessierte  Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich  eingeladen an  der Veranstaltung teilzunehmen. Um eine formlose Anmeldung  wird gebeten  unter: <link kum@uni-konstanz.de - mail>kum@uni-konstanz.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Lager und Literatur. Von Renate Lachmann</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zeugnisse des GULAG
Konstanz: Konstanz University Press 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zeugnisse des GULAG<br />Konstanz 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/46104 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Die einschneidendste Erfahrung, die aus den Lagerberichten der Gulag-Opfer spricht, ist die Entstellung des vertrauten humanistischen Menschenbilds.<br /><br />Die historische Aufarbeitung des Gulag-Geschehens setzte mit den Aktivitäten der Menschenrechtsorganisation &quot;Memorial&quot; ein. Ihrer Arbeit gingen die in Form von Autobiographie, Tagebuch und Erzählung verfassten Lagerberichte voraus, die bereits in den 60er und 70er Jahren publiziert wurden. Allein diese Texte der Überlebenden berichten über die Bedingungen in den Lagern, deren Aussehen und Anlage, über die Arbeitsabläufe und das Zusammenleben der Inhaftierten. Die Diskrepanz zwischen Erleben und Beschreiben, zwischen der Ungeheuerlichkeit des Geschehens und dem Willen, es in Sprache zu fassen, bestimmen ihren Duktus. Wie vermag sich die erinnerte Erfahrung im Nachhinein in einer neuen Gegenwart, der Gegenwart des Schreibens, darzustellen? Die Gulag-Texte unternehmen den Versuch, ein Wissen über den Menschen aufzudecken, das das Lager &quot;offenbart&quot; hat, und zugleich den Schock über die Erkenntnis zu vermitteln, dass das, was als menschlich galt, entweder in eine Vorlagerzeit gehört oder niemals seinem wirklichen Wesen entsprochen hat.<br /><br />Renate Lachmann geht es in ihren Analysen um eine Poetologie der Lagerliteratur. Sie bestimmt die formalen Prinzipien, deren sich die Verfasser bei der &quot;Übersetzung&quot; ihrer erinnerten Erfahrung physischer und psychischer Bedrohung in lesbare Texte bedient haben: die Wahl der Gattung, des Stils, das Verhältnis von faktographischen und fiktionalen Elementen. Das Buch ist ein Grundlagenwerk, dem es gelingt, zwischen dem Literarischen und dem Dokumentarischen der Lagertexte eine Balance zu wahren. Für das Verständnis der Lager und der durch sie aufgeworfenen radikalen Fragen ist es von entscheidender Bedeutung.&nbsp;(Verlag)</blockquote>
<strong>Renate Lachmann</strong> ist Professorin emerita für slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. ]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Migration - tierisch und menschlich</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Veranstaltungsreihe zum Thema Migration mit Vorträgen und einer Ausstellung an der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Veranstaltungsreihe zum Thema Migration mit Vorträgen und einer Ausstellung an der Universität Konstanz</strong>
Gestaltet wird die Reihe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zukunftskollegs der Universität Konstanz, einer interdisziplinären Forschungseinrichtung der Universität Konstanz zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Beteiligt sind ebenfalls die Konstanzer Exzellenzcluster Die politische Dimension von Ungleichheit und Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour, die seit 1. Januar 2019 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder für zunächst sieben Jahren gefördert werden. Zu den Veranstaltern gehört auch der Exzellenzcluster Kulturelle Grundlagen von Integration, der noch bis Oktober 2019 im Rahmen der Exzellenzinitiative läuft.
<strong>Faktenübersicht:</strong>
<ul><li>Veranstaltungskooperation zum Thema „Migration“ zwischen dem Zukunftskolleg und den Konstanzer Exzellenzclustern Die politische Dimension von Ungleichheit, Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour und Kulturelle Grundlagen von Integration</li><li><strong>12. Juni bis 12. Juli 2019</strong>: Ausstellung „Anima Mundi“ von Illustrator George Butler (London) im Foyer der Bibliothek der Universität Konstanz</li><li><strong>Dienstag, 25. Juni 2019, 16 bis 18 Uhr</strong>: Midissage der Ausstellung „Anima Mundi“ mit George Butler im Café der Bibliothek der Universität Konstanz</li></ul>

Kontakt: Sigrid Elmer, <link zukunftskolleg-pr@uni-konstanz.de - mail "Opens window for sending email">zukunftskolleg-pr[at]uni-konstanz.de </link>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Komik der Integration. Herausgegeben von Özkan Ezli, Deniz Göktürk und Uwe Wirth</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Grenzpraktiken und Identifikationen des Sozialen
Bielefeld: Aisthesis 2019
Kulturen des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Grenzpraktiken und Identifikationen des Sozialen<br />Bielefeld: Aisthesis 2019<br />Kulturen des Komischen, Bd. 7<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45987 - external-link-new-window "zum bibliographischen Eintrag in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Das Anliegen dieses Bandes ist es zu klären, wie Praktiken und Konzepte der Integration komisch in Frage gestellt werden, aber auch, wie das Komische als Grenzphänomen sozialer und kultureller Übereinkünfte in Erscheinung tritt.<br />Ausgangsthese ist, dass das Komische stillschweigend gemachte Annahmen darüber, welches Wissen und welche Werte von allen geteilt werden sollten, thematisch werden lässt.<br />Aus anthropologischer, soziologischer, linguistischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive versuchen die Beiträge dieses Bandes die Komik der Integration in den Blick zu nehmen – und dadurch Aufschlüsse über die kulturellen Grund­lagen von Integration zu gewinnen. (Verlag)</blockquote>
<strong>Özkan Ezli</strong>&nbsp;ist wissenschaftlicher Koordinator im Institut für Gesellschaftlichen Zusammenhalt (IfGZ), Teilinstitut Konstanz.
<strong>Deniz Göktürk</strong> ist Professorin für Germanistik, Film- und Medienwissenschaft an der University of California, Berkeley.
<strong>Uwe Wirth</strong> ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen.&nbsp;
Der Sammelband beruht auf einer vom Cluster geförderten Tagung vom Sommer 2013.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Jenseits der Ordnung? Herausgegeben von Jan Marco Sawilla und Rudolf Schlögl</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zur Mächtigkeit der Vielen in der Frühen Neuzeit
Berlin: Neofelis 2019
Unter Mitarbeit von Jan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Mächtigkeit der Vielen in der Frühen Neuzeit<br />Berlin: Neofelis 2019<br />Unter Mitarbeit von Jan Behnstedt-Renn<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45440 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Wenn eine große Zahl von Menschen an einem Ort zusammenkommt, kann dies zufällig oder beiläufig geschehen wie in den Einkaufsstraßen der globalen Metropolen. Folgen solche Agglomerationen politischen Impulsen, dann kann man in Anlehnung an den Historiker Georges Lefebvre (1874–1959) bereits von einer Art „Versammlung“ (rassemblement) sprechen, die wenigstens basale Formen der Verfasstheit aufzuweisen pflegt.<br /><br />Wie in <em>Jenseits der Ordnung?</em> anhand von Beispielen aus dem gesamten europäischen Raum erörtert wird, war dies in der Frühen Neuzeit kaum anders. Auf der einen Seite erfüllte die Menge zu dieser Zeit eine konstitutionelle Funktion, indem sie im Rahmen ritueller und zeremonieller Formen dazu beitrug, die normativen Grundlagen der Vergemeinschaftung immer wieder zur Anschauung zu bringen und damit auch performativ zu befestigen. Dem entsprach eine politische Epistemologie, die sich lange auf die Evidenz organologischer Körperbilder und Metaphern stützte. Auf der anderen Seite war die Frühe Neuzeit auch eine Epoche, die von zahllosen kollektiven Protesten geprägt war, durch die Konflikte und soziale Spannungen prozessiert wurden.<br /><br />Orientiert an den Kategorien Gewalt, Verkörperungen und Steuerung bewegen sich die Beiträge des Bands in dem damit umrissenen Spannungsfeld. Konzeptuell schließt er einerseits an Debatten an, die sich in den letzten Jahren um die Relevanz von Schwärmen, Meuten oder Multitudes herum entfaltet haben. Andererseits geht es ihm darum, diese Debatten teils zu historisieren, teils mit historischer Tiefenschärfe auszustatten.&nbsp;(Verlag)</blockquote>
<strong><br />Dr. Jan Marco Sawilla</strong> forschte im Rahmen seines Postdoc-Projekts am Exzellenzcluster.<br /><strong>Prof. Dr. Rudolf Schlögl</strong> ist Inhaber der Professur für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) an der Universität Konstanz. Er ist maßgeblich beteiligter Wissenschaftler und Sprecher des Exzellenzclusters.

]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: The Making of the Medieval Middle East. Von Jack Tannous</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Religion, Society, and Simple Believers
Princeton: Princeton University Press 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Religion, Society, and Simple Believers.<br />Princeton: Princeton University Press 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45912 - external-link-new-window>Zitation</link>
<blockquote>In the second half of the first millennium CE, the Christian Middle East fractured irreparably into competing churches and Arabs conquered the region, setting in motion a process that would lead to its eventual conversion to Islam. Jack Tannous argues that key to understanding these dramatic religious transformations are ordinary religious believers, often called “the simple” in late antique and medieval sources. Largely agrarian and illiterate, these Christians outnumbered Muslims well into the era of the Crusades, and yet they have typically been invisible in our understanding of the Middle East’s history.<br /><br />What did it mean for Christian communities to break apart over theological disagreements that most people could not understand? How does our view of the rise of Islam change if we take seriously the fact that Muslims remained a demographic minority for much of the Middle Ages? In addressing these and other questions, Tannous provides a sweeping reinterpretation of the religious history of the medieval Middle East.<br /><br />This provocative book draws on a wealth of Greek, Syriac, and Arabic sources to recast these conquered lands as largely Christian ones whose growing Muslim populations are properly understood as converting away from and in competition with the non-Muslim communities around them.&nbsp;(Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Jack Tannous</strong> ist als Assistenzprofessor im Fachbereich Geschichte an der Universität Princeton tätig. Er war von Juli 2015 bis Juni 2016 Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz mit dem Forschungsprojekt “Simple Belief: Religion and Society in Syria at the End of Antiquity”.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strich für Strich</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/5605.html</link>
			<description>Wie ein Roboterarm Bibliotheks-Besucher mit seiner Malerei entzückt. Eine Reportage von Karin Stork </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">#Teaser</p>
#restlicher Text 
#ggf. Fakten als bulleted list]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			<category>Einblicke</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie kommunikative Grenzsituationen bewältigen?</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/5604.html</link>
			<description>Interprofessionelles Seminar „Arzt trifft Polizist: Von der Kunst, schlechte Nachrichten zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4> <strong>Interprofessionelles Seminar „Arzt trifft Polizist: Von der Kunst, schlechte Nachrichten zu überbringen“</strong> </h4>
<p class="teaser"><strong>Wenn es Todesnachrichten oder andere schlechte Botschaften zu übermitteln gilt, stehen Ärzte und Polizisten an vorderster Front. Ärzte führen im Laufe ihres Berufslebens durchschnittlich über 200.000 Gespräche, in denen sie ihren Patienten schlechte Nachrichten wie die Unheilbarkeit ihrer Krankheit mitteilen müssen. Und im Falle eines tödlichen Unfalls oder unnatürlichen Todesfalls ist es Aufgabe der Polizei, die traurige Botschaft den Angehörigen zu überbringen. Deutschlandweit kommt dies etwa 30.000 Mal im Jahr vor. </strong></p>
Beide Berufsgruppen arbeiten in diesem emotionalen Hochspannungsfeld, ohne dass ihre Ausbildung dies ausreichend berücksichtigen würde. Im Rahmen eines Pilotprojekts fand am 25. und 26. März in Berlin ein neuartiges Fortbildungsseminar für Ärzte und Polizisten statt: „Arzt trifft Polizist: Von der Kunst, schlechte Nachrichten zu überbringen“. Das Seminar brachte beide Berufsgruppen an einen Tisch, um voneinander zu lernen und nach gemeinsamen Strategien zu suchen, um diese herausfordernde Aufgabe zu bewältigen. 
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Kirsten Mahlke, Professorin für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz, die den Kurs als Beobachterin besuchte, und Prof. Dr. med. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Berliner Charité, der das Seminarkonzept gemeinsam mit einem interprofessionellen Team aus der Charité und der Berliner Polizei initiiert hat. 
#restlicher Text 
#ggf. Fakten als bulleted list]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			<category>Einblicke</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 May 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Forensik. Herausgegeben von Zuzanna Dziuban, Kirsten Mahlke und Gudrun Rath</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2019
Bielefeld: transcript Verlag</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2019<br />Bielefeld: transcript Verlag
<link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45868 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften dient als kritisches Medium für Diskussionen über &quot;Kultur&quot;, die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren. Ausgehend vom internationalen Stand der Forschung sollen kulturelle Phänomene gleichermaßen empirisch konzis wie theoretisch avanciert betrachtet werden. Auch jüngste Wechselwirkungen von Human- und Naturwissenschaften werden reflektiert.<br /><br />Forensische Methoden tragen in ihrer Gestaltung und Übersetzung materieller Spuren zu einem neuen Verständnis der Vergangenheit bei. Sie formen die Beziehungen zwischen Lebenden und Toten und rufen neue Dynamiken von Erinnerung und Trauer hervor. Diese Ausgabe der ZfK widmet sich der Rolle der Forensik in der Alltagskultur sowie in Kontexten von (Massen-)Gewalt der weiter zurückliegenden und unmittelbaren Vergangenheit – von kolonialen wissenschaftlichen Praktiken über die Aufarbeitung der NS-Zeit und des Spanischen Bürgerkriegs bis zum zeitgenössischen Mexiko. Im Debattenteil wird, ausgehend von einem Text Rosi Braidottis, die Möglichkeit einer &quot;nomadischen europäischen Bürgerschaft&quot; diskutiert. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Kirsten Mahlke</strong> ist Professorin für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden an der Universität Konstanz. <strong>Dr. Gudrun Rath</strong> war Postdoc im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;. <strong>Dr. Zuzanna Dziuban</strong> war Gast im Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz. ]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Roboter schafft Kunst – kann ein Roboter Kunst schaffen?</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Ausstellung „(Learning) The Grammar of the Act“ an der Universität Konstanz – Midissage am 16. Mai...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Liat Grayver, Artist in Residence des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz, zeigt ihre Ausstellung „(Learning) The Grammar of the Act“ bis Freitag, 24. Mai 2019, in der Bibliothek der Universität Konstanz. Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ lädt zur Midissage am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 17 Uhr ins Foyer des Cafés in der Bibliothek der Universität ein.</strong> 
Das künstlerische Projekt von Liat Grayver bringt Malerei und digitale Technologie zusammen: Inwieweit lässt sich der Malroboter e-David so programmieren, dass daraus eine Art Kunst entsteht? Zu diesem Zwecke wurde e-David, konzipiert von Prof. Dr. Oliver Deussen, Professor für Visual Computing an der Universität Konstanz, von seinem Doktoranden Marvin Gülzow weiterentwickelt. Der Roboter zeichnet nun die Bewegungen der Menschen, die die Bibliothek der Universität Konstanz im Seitentrakt betreten, nach, sodass expressionistisch anmutende Gemälde entstehen: e-David taucht den kalligraphischen Pinsel, der an seinem Arm befestigt ist, in die schwarze Farbe ein, zieht den Arm nach oben, um ihn dann auf die weiße Papierrolle zu bringen und eine zunächst dünne, bewegte Linie zu ziehen. Der Arm schwenkt nach oben, malt eine zweite, nun dickere Linie. Nach insgesamt fünf Linien taucht e-David den Pinsel erst einmal ins Wasserglas, um den Vorgang mit wasserdurchsetztem Schwarz fortzusetzen. „Betrachter würden nicht denken, dass die Bilder, die so entstehen, von einer Maschine geschaffen wurden“, sagt Malerin und Medienkünstlerin Grayver. 
Zwar seien dem Computer gewisse Regeln einprogrammiert worden: die „Grammar of the Act“, wie der Titel der Ausstellung sie bezeichnet. Aber gleichzeitig haben Gülzow und Grayver Momente des Kontrollverlusts vorgesehen: Beispielsweise, dass der Roboter nach dem Prinzip von Machine Learning gewisse Regelmäßigkeiten lernt und darauf reagiert. Aber auch die Materialwahl trägt laut Grayver dazu bei. 
<blockquote>Für die Aufzeichnung habe ich Reispapier gewählt, ein sehr dünnes Papier, das die Farbe aufsaugt. Auf diese Weise arbeitet die Materie unkontrollierbar weiter, es entstehen Überlagerungen von Farbe und Wasserverläufe.</blockquote>
Liat Grayver wuchs als Mitglied einer jüdisch-irakischen Familie auf, die in die israelische Grenzregion ausgewandert war. Sie studierte klassische Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und machte erfolgreich den Abschluss als Meisterschülerin. Als Artist in Residence am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz beschäftigt sich Grayver seit Oktober 2018 mit dem Projekt „Human-Machine Interaction as a Neutral Base for a New Artistic and Creative Practice“. Ziel ist unter anderem, über das digitale Zeitalter, über gegenwärtige Perspektiven und Wahrnehmungen zu reflektieren und herauszufinden, welch neue Grundlage ein Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine dem künstlerischen und kreativen Schaffensprozess bietet. Über das Projekt sagt sie: 
<blockquote>Die Entwicklung einer neuen Technik, wie eines malenden Roboters, eröffnet mir eine bislang in diesem Maße nicht gekannte künstlerische Freiheit.</blockquote>
Für die Midissage der Ausstellung hat Grayver zwei interdisziplinär arbeitende Medienkünstler und Informatiker vom renommierten Goldsmith College of Art London zu Vorträgen eingeladen: Prof. Frederic Fol Leymarie forscht über Kreativität und künstliche Intelligenz, gerade auch über Roboter, die künstlerische Fertigkeiten ähnlich wie Menschen verrichten können. In seinem Promotionsprojekt entwickelt Daniel Berio Computergraphik- und Robotersysteme, die fähig sind, Spuren, Buchstaben und Muster hervorzubringen, die menschlichen künstlerischen Arbeiten ähneln. Die Midissage am Donnerstag, 16. Mai 2019, beginnt um 17 Uhr im BibCafé der Bibliothek der Universität Konstanz. Beim anschließenden Umtrunk ist Gelegenheit, sich mit den Konstanzer Projektbeteiligten und ihren Londoner Gästen auszutauschen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
<strong>Faktenübersicht:</strong>
<ul><li>Ausstellung „(Learning) The Grammar of the Act“ von Liat Grayver, Artist in Residence des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz, in Zusammenspiel mit dem Malroboter e-David.</li><li>Der Malroboter zeichnet die Bewegungen der Menschen, die die Bibliothek der Universität Konstanz im Seitentrakt betreten. Die Zeichnungen entstehen im Zusammenspiel von einprogrammierten Regeln und Freiheitsgraden.</li><li>Laufzeit: bis Freitag, 24. Mai 2019</li><li>Ort: BibCafé in der Bibliothek der Universität Konstanz</li><li>Midissage am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 17 Uhr</li><li>Referenten: Prof. Frederic Fol Leymarie, Daniel Berio (beide vom Goldsmith College of Art London)</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Kinless Worlds. Herausgegeben von Steffen Diefenbach und Gabriela Signori</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Familienlosigkeit und asketische Milieus von der Spätantike bis zum Spätmittelalter
Saeculum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Familienlosigkeit und asketische Milieus von der Spätantike bis zum Spätmittelalter<br />Saeculum Jahrbuch für Universalgeschichte, Band 68,2<br />Köln: Böhlau 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45428 - external-link-new-window>Zitation</link>
<blockquote>Unversöhnlich lassen die Evangelien Christusnachfolge und Familieninteressen aufeinanderprallen. Nachfolgende Generationen - in Kloster und Welt - taten sich mit der missionarischen Kompromisslosigkeit der Evangelien teilweise schwer. Es fragt sich, in welcher Wechselbeziehung der Umgang mit dem biblischen Erbe und den jeweiligen gesellschaftlichen Rahmenbedingen stehen. <br /><br />Über die familienfeindlichen und in diesem Sinn desintegrativen Tendenzen des Christentums ist in den letzten Jahrzehnten viel spekuliert, aber insgesamt erstaunlich wenig systematisch geforscht worden. Die Beiträge nehmen in den Blick, in welchen Formen biblische Postulate und kulturelle Leitbilder von Familienfeindlichkeit in unterschiedlichen historischen Gesellschaften aufgenommen, modifiziert und weiterentwickelt wurden. Schärfer gefasst werden sollen dabei vor allem die Wechselbeziehungen zwischen Diskursen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und danach gefragt werden, wie diese Rahmenbedingungen den Umgang mit dem biblischen Erbe beeinflussten und in welcher Weise die Diskurse auf die gesellschaftliche Stellung von Asketen und asketischen Gemeinschaften zurückwirkten.</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Steffen Diefenbach</strong> ist Hochschuldozent für politische Kulturen der Antike an der Universität Konstanz. Forschungsschwerpunkte sind politische Kultur- und Religionsgeschichte&nbsp;sowie&nbsp;Geschichte des spät- und poströmischen Mittelmeerraums.
<strong>Prof. Dr. Gabriela Signori</strong> ist Lehrstuhlinhaberin für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Konstanz mit Forschungsschwerpunkten unter anderem in der Sozialgeschichte des mittelalterlichen Mönchtums, der Frömmigkeits- und Geschlechtergeschichte.&nbsp; 
Der Sammelband geht auf eine Tagung zurück, die vom Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; gefördert wurde.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: La ritualité des rencontres. Herausgegeben von Karin Schulz und Fabian Schmitz</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Modes de représentation littéraire
Berlin: Peter Lang 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Modes de représentation littéraire<br />Berlin: Peter Lang 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45685 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation </link>
<blockquote>Leurs yeux se rencontrèrent – Jean Rousset a choisi de manière emblématique cette expression figée pour son étude magistrale sur la topique du coup d’œil comme rencontre première dans la littérature française. Son analyse montre exemplairement la sémantique et tradition rituelle de la rencontre comme motif littéraire dont la diversité des représentations reste encore inaperçue. Les contributions choisies pour ce volume reconsidèrent la ritualité des rencontres et ses modes divers de représentation dans la narration française du xixe et xxe siècle. Elles permettent de relire et décrire la variété d’échelons conceptuels ainsi que le contexte socio-culturel divers des notions du rituel et de la rencontre face à leur convergence et divergence sémantiques. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Karin Schulz</strong> und <strong>Fabian Schmitz</strong> waren Mitarbeiter des Exzellenzclusters &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;. Das vorliegende Buch geht auf einen vom Cluster geförderten Workshop zurück. Außerdem hat der Cluster das Erscheinen des Buchs gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Gradation als ästhetische Denkform des 18. Jahrhunderts. Von Janine Firges</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Figuren der Steigerung, Minderung und des Crescendo
Berlin: De Gruyter 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Figuren der Steigerung, Minderung und des Crescendo<br />Berlin: De Gruyter 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45626 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Die Studie untersucht erstmals umfassend eine zentrale Denkform des 18. Jahrhunderts: die Gradation. Ursprünglich eine Ordnungsidee der Naturlehre, erfährt sie seit dem 17. Jahrhundert einen weitreichenden Wandel. Die Gradation wird zu einer Beschreibungs- und Ordnungsfigur, mit deren Einsatz sich graduell-intensive Verlaufsformen erfassen und herstellen lassen. So befassen sich Rhetorik, Philosophie und Ästhetik ausgiebig mit der Ablösung statischer Sprach-, Emotions- und Erkenntnismodelle, die zunehmend zugunsten eines allumgreifenden Gradualismus abgelöst werden. In der Literatur avanciert insbesondere das Drama zu einem Schauplatz intensiver Steigerungsfiguren und nuancierter Darstellung, welche auch in der Musik seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Form des Crescendo Einzug halten. Die dabei entstehenden Crescendo-Kulturen deuten auf Transformationen und Transgressionen der gradationalen Denkform gleichermaßen hin. Mit der Gradation wird somit eine zentrale diskursübergreifende und –bündelnde Figur ins Zentrum gerückt, die nicht nur kanonische Texte aus neuer Perspektive erschließt, sondern auch heute als bestimmend für menschliche Denkstrukturen und Darstellungsweisen gelten kann. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Janine Firges</strong> hat am Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; promoviert. Das vorliegende Werk ist ihre Dissertationsschrift (Erstgutachterin: Prof. Dr. Juliane Vogel).]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Levent Tezcan erhält Ruf an die Universität Münster</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Der Soziologe ist ehemaliger Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Levent Tezcan hat einen Ruf auf die Professur für sozialwissenschaftliche Erforschung des Islam im Europa des 20. und 21. Jahrhunderts an der Universität Münster angenommen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Soziologie des Islam, insbesondere den Islam in Europa, auf Migrationsstudien sowie Politik und Religion in der Türkei.
Im Wintersemester 2010/11 forschte Levent Tezcan zum Thema „Der Muslim als Medium der Kulturalisierung. Das Beispiel Deutsche Islam-Konferenz (2006-2009)“. Sein Buch <em>Das muslimische Subjekt. Verfangen im Dialog der Deutschen Islam Konferenz</em> erschien 2012 bei Konstanz University Press.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Dorfgeschichten - Wie die Welt zur Literatur kommt. Von Marcus Twellmann</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Göttingen: Wallstein Verlag 2019</description>
			<content:encoded><![CDATA[Göttingen: Wallstein Verlag 2019<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45597 - external-link-new-window>Zitation </link>
<blockquote>Mitte des 18. Jahrhunderts wird das Dorf zum Thema der Literatur; zuerst in Versen, dann in ungebundener Form. Man spricht von village sketches und contes villageois, später von derevenskaja proza und köy edebiyatı. Zu besonderer Popularität gelangt die »Dorfgeschichte« in den deutschsprachigen Ländern.<br />Marcus Twellmann nutzt dieses Gattungskonzept für vergleichende Lektüren, die das Erzählen in seiner lokalen Kontextgebundenheit und zugleich die Bewegung der Form untersuchen - ihr Anderswerden im Zuge globaler Übersetzung wie auch ihre Verfestigung. Wie keine andere gibt diese zumeist Realismus beanspruchende Gattung Aufschluss über die tiefgreifende Veränderung von Lebenswelten. Die Studie macht klar: Weltliteraturgeschichte ist möglich und das Dorf ist der Ort, wo sie als Erfahrung beginnt. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Marcus Twellmann</strong> forscht und lehrt mit dem Schwerpunkt Neuere deutsche Literatur an der Universität Konstanz. Der Exzellenzcluster hat das Erscheinen dieses Buchs gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Poemas y cartas de Carvajal. Herausgegeben von Katharina Hanstedt und Sina Rauschenbach</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Liederzyklus für Tenor, Flöte, Harfe, Klavier, Violoncello. 
Mit Texten von Luis de Carvajal d.J....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Liederzyklus für Tenor, Flöte, Harfe, Klavier, Violoncello. <br />Mit Texten von Luis de Carvajal d.J. (1566-1596). Komposition: Osias Wilenski<br />Hamburg: Canticus Verlag 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/45465 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link> 
<blockquote>Mit [ihrem Projekt] „Verfolgt und verbrannt“ zielt die Forscherin auf ein kulturelles und ein religionswissenschaftliches Anliegen: Historisch Interessierte für die Musik zu begeistern und über die Musik den Zugang zur Geschichte zu erleichtern. (Universität Konstanz)</blockquote>
<blockquote></blockquote>
<strong>Prof. Dr. Sina Rauschenbach</strong> hat den Lehrstuhl für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Jüdisches Denken am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam inne. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz und Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz. 
Das Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot; hat 2015 die Uraufführung des Liederzyklus in Potsdam und Konstanz gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Call for Papers: Balzan Summer Seminar – Urban Change and Memory: New Perspectives on Europe and Beyond</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>The Application Deadline is April 30, 2019. The Seminar will take place from August 19 to 25, 2019...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Seminar: 19-25 August 2019, University of Konstanz&nbsp;</strong>
Cities are crucial spaces for the negotiation of a contested past. This summer seminar explores the making of memory in European cities. It aims to: 1) discuss perspectives on methods of Memory Studies and Urban Studies; 2) examine some of the main threads of urban change in Europe and beyond, including post-industrial transformations, shrinking cities vs. rapid growth, migration and increasing diversities; central debates on memory politics and contested commemoration processes in urban spaces from a post-conflict perspective; symbolic representations and memory sites like memorials, monuments and museums, 3) delve into the heart of memorial controversies by focusing on dynamics in specific urban situations, including Lodz, Madrid, Paris, and Sarajevo; 4) highlight practices of invited curators, artists, and other professionals. Lectures and discussions will be conducted in English.
<h5>Learning Goals</h5>
Students will be introduced to central concepts and methods of Memory and Urban Studies and their relationship to space in urban contexts. By pairing theoretical debates with case studies, we also aim to explore the emergence of memory practices ‘from below’ that reshape collective memory and identity, analyzing how they relate to official politics of the past.&nbsp;
The seminar discussions across disciplinary and geographic boundaries will serve to identify new emerging patterns of collective, cultural and social memory and its representations and traces in the city.
Central questions that might serve for our discussion include:
<ul><li>What is the role of memory sites in processes of dealing with a conflictive past? Who are the central actors behind its creation?</li><li>How does the urban representation of contested memory shape the historical narrative, and by extension identities, communities, and societies in urban European settings?</li></ul>
<h5>Applicants</h5>
<ul><li>M.A. students/ PhD students in their initial stage</li><li>History, Memory Studies, Political Science, Anthropology, Sociology, Urban Studies, Geography, Architecture and Urban Planning</li><li>The applicants should provide a one page CV and a letter of motivation (max. 500 words), that includes information on the applicant's scholarly background, interests, and career goals. Optionally, please send a 300 words abstract of a proposed presentation of previous or current research.</li><li>Fees: 200 euros, including tuition, room, and board. There will be a limited number of bursaries available to candidates. Please mention in the motivation letter why you would need such a bursary.</li></ul>
We look forward to assembling a group of emerging scholars who bring interdisciplinary commitments and concerns to their work, and who are interested in sharing their work with their peers internationally.
<strong>Application deadline: April 30, 2019.</strong>&nbsp;
<h4>Contact</h4>
<link ann-sophie.schoepfel@uni-konstanz.de - mail "Opens window for sending email">ann-sophie.schoepfel@uni-konstanz.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 21:26:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.exc16.uni-konstanz.de/uploads/media/Balzan_Summer_Seminar_Call_for_papers_01.pdf" length ="18885" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Kurs in Krisenkommunikation für angehende Polizisten</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Der Blended-Learning-Kurs „Todesnachrichten verantwortungsvoll überbringen“ wird in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser"> Der Blended-Learning-Kurs „Todesnachrichten verantwortungsvoll überbringen“ unterstützt Polizeibeamte bei einer ihrer herausforderndsten Aufgaben. Der Kurs ist das Ergebnis eines wissenschaftlichen Transferprojekts von Kirsten Mahlke, Professorin für Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Methoden im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz, und ihrer Mitarbeiterinnen. Er wurde in Kooperation mit polizeilichen Einrichtungen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen entwickelt. Blended learning bedeutet, dass die didaktischen Vorteile des digitalen Lernens im Selbststudium kombiniert werden mit Gruppendiskussion und praktischem Training im Präsenzunterricht.</p>
„Es gibt keine schlimmere Nachricht zu übermitteln, als die vom unnatürlichen Tod eines Angehörigen“, beschreibt Projektleiterin Kirsten Mahlke eine Situation, die letztlich jeden Bürger und jeden Polizeibeamten einmal treffen kann. Doch auf die Aufgabe, eine solche Nachricht zu überbringen, fühlen sich die wenigsten von ihnen angemessen vorbereitet. In der Ausbildung angehender Polizistinnen in Baden-Württemberg beispielsweise behandeln nur ein paar Sitzungen den Umgang mit den Angehörigen von Menschen, die durch einen plötzlichen Unfall oder auch ein Gewaltverbrechen aus dem Leben gerissen werden. Dabei kommen in Deutschland mehr als 30000 Menschen jährlich auf diese Weise zu Tode.  
<blockquote> „Ziel unserer Lernanwendung ist es, Polizistinnen und Polizisten für die Bedürfnisse von Angehörigen in einer solchen Situation zu sensibilisieren und auf die Krisenkommunikation nicht nur beim Klingeln an der Haustür bestmöglich vorzubereiten.“</blockquote>
Ein Versagen an dieser Stelle, so die Wissenschaftlerin, kann für die Angehörigen schwerwiegende, traumatisierende Folgen nach sich ziehen.  
 Wie eine vom Opferschutz der Polizeibehörde in Kleve durchgeführte Untersuchung und die publik gewordenen Beschwerden von Angehörigen nach Großschadensereignissen gezeigt haben, handelt es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle. Dass Probleme in dieser Art von Krisenkommunikation nicht behoben werden, hängt mit Arbeitsstrukturen, Gewohnheiten aber auch ungeprüften Vorannahmen in Polizeidienststellen zusammen. „Da eine polizeiinterne Qualitätskontrolle bislang nicht üblich ist, gehen Polizeibehörden oft davon aus, dass Todesnachrichten im eigenen Umfeld gut überbracht werden, so lange es keine Beschwerden von Seiten Angehöriger gibt. Doch beschweren sich traumatisierte Betroffene oft nur deshalb nicht, weil sie sich den Behörden gegenüber ohnmächtig fühlen“, gibt die Kulturwissenschaftlerin zu bedenken.  
 Sehr häufig begegnete sie in Gesprächen mit Polizisten auch der Meinung, dass Todesnachrichten zu überbringen eine eher psychosoziale Aufgabe sei, die von besonders empathiefähigen Beamten übernommen werden sollte. Dagegen wendet Mahlke ein: „Es handelt sich dabei um eine genuin polizeiliche Aufgabe, die ureigentliche Polizeiverantwortung berührt: Gefahrenabwehr, Opferschutz und Ermittlungsarbeit. Und das Rüstzeug für die verantwortungsvolle Krisenkommunikation ist durchaus erlernbar.“ Nicht nur beim Überbringen der Nachricht sondern auch in den Tagen danach geht es darum, den Angehörigen alle wichtigen Informationen zum Tod des Betroffenen mitzuteilen, ihnen Kontaktadressen für Nachfragen zu geben und sie über ihre Rechte aufzuklären. Außerdem kann allein die Polizei eine Türöffnerfunktion gegenüber Staatsanwaltschaft oder Gerichtsmedizin wahrnehmen, wenn beispielsweise die Angehörigen den Verstorbenen noch einmal sehen wollen, um Abschied von ihm zu nehmen.
 Die elektronische Lernanwendung wurde in Kooperation mit dem Opferschutz der Polizeibehörde in Kleve, der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Polizei in Duisburg, der Polizei in Stuttgart sowie der Abteilung Technik Service und Logistik der Polizei Freiburg entwickelt. Sie verzahnt Lerneinheiten für den Präsenzunterricht im Rahmen der Aus-oder Weiterbildung mit Informationen und Checklisten, die jederzeit elektronisch abgerufen werden können. So bietet sie Know-how, das leicht zugänglich und in überschaubarer Zeit zu erlernen ist. „Wir freuen uns, dass die Lernanwendung in Baden-Württemberg eingeführt werden wird. Nun wollen wir sie auch an die entsprechenden Bedürfnisse in anderen Bundesländern anpassen“, erklärt Kirsten Mahlke. „Von der Berliner Landespolizei sind wir bereits eingeladen, den Blended-Learning-Kurs vorzustellen.“]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Culture, Practice, and the Body. Von Christian Meyer</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Conversational Organization and Embodied Culture in Northwestern Senegal
Stuttgart: J.B. Metzler...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Conversational Organization and Embodied Culture in Northwestern Senegal<br />Stuttgart: J.B. Metzler 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/44367 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link> 
<blockquote>Menschliche Sozialität gestaltet und realisiert sich zuallererst in den vielfältigen verkörperten Praktiken zwischenmenschlicher Interaktionen. Die Sozialnatur des Menschen ist dabei offen für kulturelle Einflüsse. Dieses Buch inspiziert die Grundlagen menschlicher Sozialität theoretisch anhand jüngerer Diskussionen in der Soziologie, Ethnologie, Anthropologie und Linguistik und empirisch am Beispiel von Interaktionen auf dem zentralen Platz eines Dorfes der Wolof Nordwestsenegals. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Christian Meyer</strong> ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Universität Konstanz. Das vorliegende Buch ist während seines Aufenthalts am Kulturwissenschaftlichen Kolleg im Wintersemester 17/18 entstanden.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Entgrenzung der Mimesis. Von Rosa Eidelpes</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Georges Bataille – Roger Caillois – Michel Leiris
Berlin: Kulturverlag Kadmos...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Georges Bataille – Roger Caillois – Michel Leiris<br />Berlin: Kulturverlag Kadmos 2018<br />Literaturforschung Bd. 35
<blockquote>Dieses Buch nimmt die verschiedenen Fäden der Auseinandersetzung Batailles, Caillois’ und Leiris’ mit dem zeitgenössischen ethnologischen Diskurs auf. Dabei wird die These verfolgt, dass diese Auseinandersetzung in verschiedener Hinsicht als Entgrenzung der Mimesis beschrieben werden kann. Bereits in den frühen Schriften der drei Autoren lässt sich eine Abgrenzungsbewegung von einem Verständnis von Mimesis beobachten, welches diese auf die künstlerische Nachahmung beschränkt. Mimesis wird, vor dem Hintergrund der ethnologischen Diskurse über die Formen &quot;primitiven Denkens&quot;, weder als imitatio noch als poietische Neuschaffung, sondern vielmehr als intensive Form der Teilhabe an der Welt gefasst. (Verlag)</blockquote>
<strong>Dr. Rosa Eidelpes</strong> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) im Exzellenzcluster &quot;Kulturelle Grundlagen von Integration&quot;. ]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Feb 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Herausgegeben von Robert Feustel, Henning Schmidt-Semisch und Ulrich Bröckling</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2018</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/44488 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Die Beiträge dieses Bands kartographieren das soziologische und kulturwissenschaftliche Feld in Bezug auf Drogen und die mit ihnen verbundenen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Praktiken.<br />Der Inhalt• Kulturgeschichtliche Zugänge zu Drogen und Rausch• Drogen und Sucht• Theorie der Drogen: Soziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven• Drogenmärkte und Prohibition• Ethnografische Streifzüge• Klassische Beiträge zur Drogenforschung<br />Die Zielgruppen• Studierende und Lehrende der Fächer Soziologie, Kultur- und Politikwissenschaft und angrenzende Fächer• Praktikerinnen und Praktiker der sozialen Arbeit• Drogenpolitisch Interessierte (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Ulrich Bröckling</strong> ist Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von Oktober 2016–September 2017 war er Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz. ]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Schlüsselwerke der Netzwerkforschung. Herausgegeben von Boris Holzer und Christian Stegbauer</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2018</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/43433 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation </link>
<blockquote>Das Buch versammelt historisch sowie systematisch wichtige Texte der Netzwerkforschung und bietet anhand kurzer und prägnant aufbereiteter Zusammenfassungen eine Einführung in die Thematik. Die einzelnen Beiträge diskutieren für jedes Schlüsselwerk drei Aspekte: Es wird erläutert, in welchem Diskussions- und Forschungszusammenhang das Werk entstanden ist und welchen Beitrag es zur Entwicklung der Sozialen Netzwerkanalyse geleistet hat. Darüber hinaus werden der Inhalt und die zentralen Thesen des Buches oder des Artikels dargestellt. Abschließend werden die Rezeption des Werkes und sich daran anschließende weitere Entwicklungen beleuchtet. (Verlag)</blockquote>
<strong>Prof. Dr. Boris Holzer</strong> lehrt Allgemeine Soziologie mit dem Schwerpunkt Makrosoziologie an der Universität Konstanz. Im Sommersemester 2017 war er Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gefragter Experte</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Der Konstanzer Jurist Daniel Thym wurde in die „Fachkommission Integrationsfähigkeit“ der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Welche Bedeutung der „Fachkommission Integrationsfähigkeit“ zugeschrieben wird, lässt sich daran ablesen, dass sie im Koalitionsvertrag zwischen den Parteien vereinbart wurde. Eine der 20 „Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis“, die in der unabhängigen Kommission der Bundesregierung mitarbeiten werden, ist der Konstanzer Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Daniel Thym. Der gefragte Experte in Sachen Asyl- und Völkerrecht wird einen Bericht mitverfassen, der die Rahmenbedingungen für Integrationsfähigkeit beschreibt und 2020 dem Deutschen Bundestag vorgelegt wird.</p>
Der Bericht wird das aktuelle Migrationsgeschehen in Deutschland aufgreifen und dabei wirtschaftliche, arbeitsmarktpolitische, gesellschaftliche und demografische Gesichtspunkte berücksichtigen. Er soll darüber hinaus kurz- und mittelfristig umsetzbare Empfehlungen zu wesentlichen integrationspolitischen Fragestellungen beinhalten. Diese werden insbesondere Standards in der Verwaltung und in der Schaffung von rechtlichen Normen für gelingende Integration betreffen.
Die Analyse wird sich nicht nur auf die aktuelle Neu-Zuwanderung von Geflüchteten beziehen, sondern alle Zuwanderergruppen einschließlich der bereits länger in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund in den Blick nehmen. Berücksichtigt werden außerdem integrationspolitische Rahmenbedingungen der Aufnahmegesellschaft. Dem liegt die Auffassung zugrunde, dass „Integrationsfähigkeit“ sowohl die Integrationsvoraussetzungen der Zuwanderer als auch die Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft der Gesamtgesellschaft anspricht. Die Fachkommission wird Themenbereiche wie Sprache, Arbeitsmarkt, Bildung, Soziales, Werte und kommunale Integrationspolitik bearbeiten.
Daniel Thym ist seit 2010 Professor für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht an der Universität Konstanz. Er ist Co-Direktor des Forschungszentrums Ausländer- und Asylrecht (FZAA) am Konstanzer Fachbereich Rechtswissenschaft, das mit dem Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen der Integration“ kooperiert, dem Daniel Thym als maßgeblich beteiligter Wissenschaftler angehört. Seit 2016 ist er Mitglied im Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR).
<h5>Faktenübersicht:</h5>
<ul><li>Der Konstanzer Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Daniel Thym in die „Fachkommission Integrationsfähigkeit“ der Bundesregierung berufen</li><li>Kommission aus 20 Personen erarbeitet Bericht zu den Rahmenbedingungen für Integrationsfähigkeit</li><li>Bericht wird 2020 dem Deutschen Bundestag vorgelegt.</li></ul>
Presseinformation: Nr. 7/2019]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Ökologische Gouvernementalität. Von Benjamin Bühler</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zur Geschichte einer Regierungsform
Bielefeld: transcript 2018
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Geschichte einer Regierungsform<br />Bielefeld: transcript 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/43647 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>Der politischen Ökologie ist seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert ein »Regierungswissen« eingeschrieben, das Regieren vor allem als Regulieren konzipiert. Im Anschluss an Michel Foucault lässt sich daher von einer ökologischen Gouvernementalität sprechen – ein Gegenprogramm zur neoliberalen Gouvernementalität und der politischen Ökonomie. Diese Regierungsform macht Probleme wie globale Erwärmung, Ressourcenknappheit oder Umweltverschmutzung zu Regulativen politischen Handelns und organisiert dieses Handeln nach ökologischen Prinzipien.<br /><br />Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive untersucht Benjamin Bühler diese Prinzipien anhand von Romanen und naturwissenschaftlichen Abhandlungen, Theorien zur Landschaftsarchitektur und zum Design, Zukunftsfiktionen und Demokratietheorien. (Verlag)</blockquote>
<strong>PD Dr. Benjamin Bühler</strong> hat derzeit die Ergänzungsprofessur für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Konstanz inne. Der Exzellenzcluster hat das Erscheinen dieses Buches gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prix Jean-Baptiste Duroselle für Ann-Sophie Schoepfel</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Die Historikerin erhielt die Auszeichnung für ihre Doktorarbeit über Kriegsverbrecherprozesse in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Ann-Sophie Schoepfel wurde für ihre Doktorarbeit über Kriegsverbrecherprozesse in Tokio mit dem renommierten Prix Jean-Baptiste Duroselle ausgezeichnet. Die Historikerin ist Mitglied der Balzan-Preis-Forschergruppe am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz, wo sie über „Memory and Exile. The Vietnamese Migration in European Cities“ forscht. Die Forschergruppe wird aus Mitteln des Balzan-Preises finanziert, den  Aleida und Jan Assmann 2017 für ihre Arbeit zum Kulturellen Gedächtnis  erhalten haben.<link http://balzan-preis-forschergruppe.html# - "btn btn-default btn-sm content-link"><span title="Edit bodytext"></span></link></p>
Das französische Institut d'Histoire des Relations internationales contemporaines zeichnet einmal im Jahr die besten Forschungsarbeiten in der Geschichte der internationalen Beziehungen mit zwei Preisen aus, und zwar die beste Dissertation und die beste Master-Arbeit. Bei der jüngsten Preisverleihung bekam Ann-Sophie Schoepfel die Auszeichnung für ihre Dissertation „Diplomates et magistrats français en faveur d'une justice internationale 1941-1954“ (betreut von Chantal Metzger).
Die Historikerin promovierte 2017 an der französischen Université de Lorraine. Ihre Doktorarbeit ziehe innovative Vergleiche zu den Nürnberger Prozessen und demonstriere, wie sich Kolonialrecht auf internationales Recht auswirke, indem sie die Strategie französischer Kriegsverbrecherprozesse in Japan und in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg analysiere und bewerte. Die Preisverleihung fand im französischen Außenministerium in Paris statt.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Jenseits der Person. Herausgegeben von Thomas Alkemeyer, Ulrich Bröckling und Tobias Peter</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Zur Subjektivierung von Kollektiven
Bielefeld: transcript Verlag 2018</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Subjektivierung von Kollektiven<br />Bielefeld: transcript Verlag 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/44489 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link> 
<blockquote><div class="product--description flyer" itemprop="description">Marketingstrategien versehen ihre Adressaten mit einer <em>Corporate Identity</em>,  zivilgesellschaftliche Bewegungen verstehen sich als kollektive Akteure  und Sportmannschaften setzen auf Teamgeist. Nicht nur Individuen,  sondern auch Organisationen, Gemeinschaften, Teams, soziale Bewegungen  und Städte werden zunehmend als Subjekte adressiert und formiert.<br /><br />Der Band versammelt erstmals interdisziplinäre Untersuchungen zur  Entstehung kollektiver Subjekte. Die unterschiedlichen theoretischen und  methodischen Zugänge ermöglichen neue Perspektiven auf Praktiken der  Subjektivierung und halten Erkenntnisgewinne für die Organisations-,  Netzwerk- und Bewegungsforschung bereit. (Verlag)</div></blockquote>
<strong>Prof. Dr. Ulrich Bröckling</strong> ist Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von Oktober 2016–September 2017 war er Fellow am <link kolleg.html - internal-link>Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz</link>. ]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>KuKo</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: Hans Blumenberg alias Axel Colly. Herausgegeben von Alexander Schmitz und Bernd Stiegler</title>
			<link>https://www.exc16.uni-konstanz.de/</link>
			<description>Frühe Feuilletons (1952-1955)
Neue Rundschau 2018/4, S. 7-123
Frankfurt: S. Fischer Verlag 2018</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frühe Feuilletons (1952-1955)<br />Neue Rundschau 2018/4, S. 7-123<br />Frankfurt: S. Fischer Verlag 2018<br /><link https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/44334 - external-link-new-window "zum bibliographischen Nachweis in KOPS">Zitation</link>
<blockquote>»Wir beide werden noch einmal ein ganz wunderbares Feuilleton zusammen machen – ich liefere den unverständlichen Teil, der den Eindruck eines schier schwindelerregenden Niveaus macht, Sie den lesbaren, der den Lesern die Illusion erweckt, sie seien diesem Niveau gewachsen.« Hans Blumenberg am 28.7.1950 an Alfons Neukirchen<br /><br />Hans Blumenberg (1920–1996) studierte zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. Nach seiner Habilitation bekleidete er Professuren in Hamburg, Gießen, Bochum und ab 1970 dann in Münster. Er war Mitbegründer der Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«. (Verlag)<br /><br /></blockquote>
<strong>Alexander Schmitz</strong> ist Lektor von Konstanz University Press.<br /><br /><strong>Prof. Dr. Bernd Stiegler</strong> lehrt Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz.<br /><br />Die beiden Herausgeber haben 2015 bereits die „Schriften zur Technik“ und 2017 die &quot;Schriften zur Literatur 1945–1958“&nbsp; aus dem Nachlass Hans Blumenbergs veröffentlicht.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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