Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Über den Exzellenzcluster (1. Förderphase, 2006–2012)

Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ ist ein Verbund für kulturwissenschaftliche Forschung an der Universität Konstanz. Im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs im Oktober 2006 eingerichtet, fördert die DFG den Cluster vorerst bis Oktober 2012. mehr lesen…

Aktuelles

  • 31. Oktober 2012

    Willkommen (zurück) im Wintersemester!

    Neuigkeiten aus dem Studiengang „Kulturelle Grundlagen Europas“ und dem Masterprogramm „Internationale Verwaltung und Konfliktmanagement“

  • 30. Oktober 2012

    Bücher von Jan Assmann und Andreas Pečar ausgezeichnet

    Die beiden Wissenschaftler erhalten den Preis „Geisteswissenschaften International“ für ihre Bücher „Religio duplex“ (Assmann) und „Macht der Schrift“ (Pečar)

  • Jürgen Osterhammel

    29. Oktober 2012

    Verleihung des Gerda-Henkel-Preises 2012 an Prof. Dr. Jürgen Osterhammel

    Heute erhält der Konstanzer Historiker in Düsseldorf den Preis für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften.

  • Logos von Facebook und Twitter

    18. Oktober 2012

    Direkter Draht: Exzellenzcluster jetzt auch auf Facebook und Twitter aktiv

    Ab sofort finden Sie die Nachrichten des Exzellenzclusters auch in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.

  • Cover

    16. Oktober 2012

    Der erste Band der „Geschichte der Welt“, herausgegeben von Jürgen Osterhammel und Akira Iriye, ist erschienen

    Band 5: Weltmärkte und Weltkriege 1870-1945, herausgegeben von Emily S. Rosenberg, München: C.H.Beck 2012.

Was erreichen?

Mit dem Cluster wird versucht, ein neues Modell geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung zu entwerfen. Die einzelnen Komponenten des Clusters sind so aufeinander abgestimmt, dass ruhiges, abgeschiedenes Forschen wieder möglich wird, aber auch lebhafte Diskussionsrunden, kontroverse Debatten und anregende Vorträge in großer Fülle zu erwarten sind. Wir haben Milieus intensiver gemeinsamer Arbeit geschaffen, ohne die Eigenarten individualisierten Forschens aus dem Blick zu verlieren. Großer Wert wird dabei auf den internationalen und gesamtgesellschaftlichen Rahmen gelegt, in welchem Konstanzer Thesen und Befunde erörtert und validiert werden.

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Warum dieses Thema?

Was die Gesamtgesellschaft erregt und die Wissenschaft umtreibt, muss nicht immer synchron laufen. So haben Forschungen zur kulturellen Dimension von Integration in Konstanz schon eine gewisse Tradition. Aber erst in jüngster Zeit ist „Kultur“ zu einem allerorten zu hörenden und zu lesenden Schlagwort mutiert, mit dem gerade auch gesellschaftliche Ordnungsprobleme aufgegriffen werden. Der Cluster meldet sich in diesen Debatten zu Wort, ohne jedoch wohlfeile Ratschläge zur besseren kulturellen Integration geben zu können. Als wissenschaftlicher Forschungsverbund ist er nicht der kurz- und mittelfristigen Lösung gesellschaftlicher Probleme verpflichtet, sondern ihrer angemessenen und d. h. auch stets angemessen komplexen Beobachtung und Beschreibung.

Mit Kultur bezeichnet der Cluster zunächst vor allem solche Schauplätze, an denen sich Prozesse von Integration wie von Desintegration überkreuzen und beobachten lassen. Aus empirischer Forschung heraus, die epochenübergreifend ansetzt und alle sozialen Ebenen in den Blick nimmt, soll der Kulturbegriff wieder an Prägnanz gewinnen und in eine neue Theoriebildung eingehen können. Kultur nicht als Vorrat an unhinterfragbaren Gemeinsamkeiten zu begreifen, sondern als Zone, in der Differenzen und Übergänge produziert werden, die Verwerfungen und Dysfunktionalitäten ebenso beinhalten wie Möglichkeiten gelingender Sinnstiftung, ist eine wichtige Ausgangshypothese unseres Forschens.

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Wie forschen?

Intellektuelle Milieus lassen sich nicht verordnen, sondern allenfalls klug befördern. Deshalb gibt es im Cluster auch keinen Fünfjahresplan und keine zentrale thematische Agenda, auf die alle Wissenschaftler verbindlich eingeschworen werden. Unsere Forschungsabläufe sind einem Prinzip der gebundenen Dezentralität verpflichtet – thematisch, methodisch und institutionell. Im Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz kann jeder Fellow auch einmal abtauchen. Koordiniertes Promovieren im Doktorandenkolleg und in Forschungsgruppen bietet Doktoranden eine anregende Umgebung, in der sie ihre eigene Kreativität entfalten sollen. Mitarbeiter in Projekten können jederzeit Arbeitsgespräche und Kolloquien abhalten, die ihre eigene Forschung voranbringen. Internationales Publizieren wird nachdrücklich gefördert.

Mehr zu den wissenschaftlichen Komponenten

Veranstaltungsarchiv 2006–2012

  • 29. Oktober 2012

    „Leben“ im Vormärz. Zur Poetik der ‚volkstümlichen‘ Literatur

    PD Dr. Marcus Twellmann
    Antrittsvorlesung

  • 26. Oktober 2012

    Was wäre gewesen, wenn…?

    Ein Leseabend über Gedankenexperimente mit dem Romanautor Christian von Ditfurth

  • Plakat

    25. Oktober 2012

    Securitization and the Recursiveness of Security in South Africa

    Prof. Dr. Thomas Kirsch
    Arbeitsgespräch und Eröffnung des akademischen Jahres 2012/2013

  • 25. Oktober 2012

    What if?

    Eröffnungskonferenz der DFG-Forschergruppe 1614 „Was wäre wenn? Zur Bedeutung, Epistemologie und wissenschaftlichen Relevanz von kontrafaktischen Aussagen und Gedankenexperimenten”
    Do–Sa, 25.–27. Oktober 2012

  • 23. Oktober 2012

    Trauma, memory and how the personal is political and the political is personal in post-dictatorship Argentina

    Dr. Fernando Oscar Reati (Georgia State University, Dept. of Modern and Classical Languages)
    Gastvortrag im Rahmen des ERC-Projektes „Narratives of Terror and Disappearance“

Audio/Video

  • Flüchtling nach der Ankunft auf den Kanarischen Inseln

    5. Oktober 2012

    Wer darf bleiben, wer nicht?

    Prof. Dr. Daniel Thym analysiert die Regeln der europäischen Migrationspolitik. Vortrag nachhören

  • Ausschnitt aus dem Spielplan

    2. Oktober 2012

    Weltspiele – Weltnetzwerke

    Heute beginnt Jules Vernes Reise „In 80 Tagen um die Welt“ erneut – über vierzig Beiträge erkunden die Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der Verkehrs- und Informationsnetzwerke jener Zeit. Ein Buch und ein Brettspiel folgen.

  • Logo des Deutschlandradios

    29. Juni 2012

    Gegen die Denkschablonen – zur deutsch-türkischen Migrationsgeschichte

    Dr. Özkan Ezli im Interview mit Deutschlandradio Kultur. Beitrag vom 29. Juni 2012 nachhören

Der Exzellenzcluster wird von der DFG gefördert.

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